Fraunhofer-News und Hinweise

Hurra, wir sind Forscherschule 2009 in Bayern!

Fraunhofer-Gymnasium erhält Sonderpreis der Stiftung „Jugend forscht“

 

„Die hervorragende Leistung des Namensgebers unserer Schule, Joseph von Fraunhofer, bestand in der Verbindung von exakter wissenschaftlicher Arbeit und deren praktischer Anwendung für neue, innovative Produkte“, so Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt bei seiner Begrüßung zur gestrigen Feierstunde in der Pausenhalle des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums. Mit der Auszeichnung zur Forscherschule des Jahres 2009 in Bayern hätten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Betreuungslehrern dem Namenspatron alle Ehre gemacht und man könne schon ein bisschen stolz auf diese Leistung sein, auch darauf, dass die Schule heuer mit 15 Schüler/innen und zwölf Projekten die größte Gruppe beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ gestellt habe. Zwei von acht vergebenen Regionalpreisen seien an unsere Schule gegangen, nämlich für Stefanie Landgrafs Facharbeit über die Gefährdung der Flussperlmuschel im Biberbach durch den Signalkrebs sowie für Simon Strassers Computersoftware für Eltern  „KiddyControl“, die die beiden im Anschluss an die Rede des Schulleiters im Einzelnen präsentieren durften.

 



Begrüßung durch Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt





Stefanie Landgraf bei der Präsentation ihrer Facharbeit





Präsentation der von Simon Strasser entwickelten Computersoftware

"KiddyControl", die demnächst vermarktet wird



Allen beteiligten Schüler/innen, die z. T. mit ihren Forscherständen in der Pausenhalle vertreten waren, aber auch den betreuenden Lehrkräften in den naturwissenschaftlichen Fächern, an vorderster Stelle OStR Robert Wagenbrenner, Leiter des Erfinderclubs „Die Nussknacker“, die die Schüler unterstützt und gefördert haben, gratulierte der Schulleiter und bedankte sich bei allen Beteiligten, denn man müsse auch bedenken, „dass die Teilnahme an den Wettbewerben nur durch den Verzicht auf Freizeit möglich war.“




Die Ehrengäste in der ersten Reihe



Seit gestern darf sich das Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium also „Forscherschule des Jahres 2009 in Bayern“ nennen. Beim Festakt mit zahlreichen Ehrengästen, u. a. Ansprechpartner für „Jugend forscht“ im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus StD Alexander Schröder, Landrat Theo Zellner und 2. Bürgermeisterin Christa Strohmeier-Heller sowie - extra aus Hamburg angereist - Astrid Finger von der Zentrale der Stiftung "Jugend forscht", überreichten der Patenbeauftragte des Sponsorpools Bayern der Stiftung „Jugend forscht“ und zugleich Leiter der Abteilung Unternehmenskommunikation der E.ON Bayern AG Josef Schönhammer und Poolverwalter StD Jochen Dotterweich die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung.



Josef Schönhammer von der E.ON Bayern AG,

Patenbeauftragter des Sponsorpools Bayern der Stiftung "Jugend forscht"



Dabei betonte Josef Schönhammer in seiner Laudatio, dieser Sonderpreis werde an Schulen verliehen, die den Forschernachwuchs in außergewöhnlicher Weise förderten. Die siegreiche Schule beeindrucke durch kreative Ideen bei der Profilierung der naturwissenschaftlichen Fächer und fördere den Nachwuchs an qualifizierten Akademikern in diesem Bereich sehr nachhaltig. „Es ist kein Preis für eine Einzelleistung beim Regional-, Landes- oder Bundeswettbewerb, sondern die Anerkennung eines Schulgesamtergebnisses der Spitzenklasse.“ Er hoffe, die Schule werde den Preis „als Ansporn für weitere Spitzenleistungen sehen, die unser Land in allen Bereichen dringend braucht.“ Mit dem Geld sollen Geräte für die naturwissenschaftlichen Labors angeschafft werden. „Hoffentlich tragen diese schon in naher Zukunft dazu bei, dass Ihre Schule wieder ‚Jugend forscht’-Preisträger stellen kann“, so Josef Schönhammer.




Das "Siegerbild" mit "Jugend forscht"-Betreuer OStR Robert Wagenbrenner,

Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt, Stefanie Landgraf, dem Patenbeauftragten des Sponsorpools Bayern Josef Schönhammer, Simon Strasser, Benjamin Mangelkramer, Anna Ellmann und Poolverwalter StD Jochen Dotterweich (v. l.)





Die Siegerurkunde





Grafik von Fred Ziegler mit der Unterschrift des Physik-Nobelpreisträgers

Professor Klaus von Klitzing



Neben dem Scheck wurde Schulleiter OStD Reinhardt und „Jugend forscht“-Betreuer OStR Robert Wagenbrenner auch noch ein Kunstdruck des Oberpfälzer Künstlers Fred Ziegler aus Parsberg überreicht. Die in limitierter Auflage gedruckte Grafik zeigt eine Schaltung, die Prof. Klaus von Klitzing benutzte, um den Quanten-Hall-Effekt nachzuweisen. Für diese Entdeckung hatte er 1985 den Physik-Nobelpreis erhalten – der Kunstdruck ist von ihm persönlich signiert. Josef Schönhammer: „Das Bild könnte für ein Gymnasium, das neben seinem sprachlichen einen sehr profilierten naturwissenschaftlich-technologischen Zweig besitzt, nicht besser passen.“

 



Landrat Theo Zellner bei seinem Grußwort





Bericht von der Veranstaltung durch das Regionalfernsehen TVA Ostbayern



Landrat Theo Zellner würdigte den Preis als „herausragendes Merkmal in der Geschichte des Fraunhofer-Gymnasiums und des Landkreises Cham“ und lobte auch das Engagement der Lehrer, weil sie den für diese Forschungsarbeiten der Schülerinnen und Schülern notwendigen Freiraum schafften. „An diesem Vormittag kann man erleben, dass die in den vergangenen fünfzehn Jahren in das Fraunhofer-Gymnasium investierten 32 Millionen Euro gut angelegt sind.“ Er habe nicht damit gerechnet, dass am Ende des vom Landkreis ausgerufenen „Jahres der Technik“ ein solcher Höhepunkt stehen könne.

 



Ansprechpartner für "Jugend forscht" im Bayerischen Staatsministerium

für Unterricht und Kultus StD Alexander Schröder



StD Alexander Schröder vom Kultusministerium gratulierte ebenfalls zu der Auszeichnung und betonte, die zahlreichen bisher erzielten Preise des Fraunhofer-Gymnasiums auf Regional-, Landes- und Bundesebene würden eine nachhaltige Entwicklung aufweisen und zeigten, dass die Angebote der Schule auf interessierte junge Menschen stießen. „Forschung aber braucht auch Anerkennung, die Sie heute erhalten.“ Er verwies darauf, dass qualifizierte Forscher und Akademiker auf dem Arbeitsmarkt gefragt seien: „Wir brauchen euer kreatives Denken, eure Ideen“, sagte er an die Schüler gewandt. Auch würdigte er das Engagement der Lehrer, zusätzliche Projekte anzubieten, und die Motivation der Schüler, daran teilzunehmen.

 



Die Bläserklasse unter Leitung von OStR Hubert Bauer





Chor-Rhythmik-Klasse unter Leitung von OStR Andreas Ernst





Erste Strophe des Forscher-Sambas





Jazz-Combo unter Leitung von OStR Hubert Bauer



Bläserklasse, Chor-Rhythmik-Klasse und Jazz-Combo umrahmten mit schmissiger Musik und einer gekonnten Percussion-Vorstellung mit einem eigens gedichteten "Forscher-Text" die Veranstaltung, Anna Ellmann (11q1) und Benjamin Mangelkramer (KS 13) führten als altmodischer Naturforscher und moderner Naturwissenschaftler verkleidet in humorvoller Weise durch das Programm und stellten dem Publikum in einer PowerPoint-Präsentation das umfangreiche naturwissenschaftlich-technologische Engagement des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums vor.












Anna Ellmann und Benjamin Mangelkramer bei ihrer Moderation



So nehmen Schüler/innen seit Jahren u. a. erfolgreich am Wettbewerb „Jugend forscht, Schüler experimentieren“ teil, lösen im SIGNO-Erfinderclub „Die Nussknacker“ Probleme, forschen in ihren Facharbeitspraktika in den naturwissenschaftlichen Fächern, unternehmen naturwissenschaftliche Exkursionen und können im hauseigenen Einstein-Labor oder in der Sternwarte Wissenschaft hautnah erleben. Auch die Mädchen werden früh an naturwissenschaftlich-technologische Problemstellungen herangeführt und die Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft ist gerade im technologischen Bereich sehr fruchtbar.

 



Beim Fachsimpeln am Stand: StD Alexander Schröder und Simon Strasser





Stefanie Landgraf beim Interview mit dem Regionalfernsehen TVA Ostbayern





Daria Wolfs Regionalsieg 2007 durch ihre Erfindung "Candle Out"





Bronzemedaille auf der Erfindermesse IENA 2009

für seinen elektrischen Fahrradblinker: Stephan Altmann





Die "Robobuam" mit ihrem Modell für den Wettbewerb LEGO League 2009



Nachdem das letzte Musikstück, die Titelmelodie der Muppet Show, verklungen war, erwartete die Teilnehmer der Festveranstaltung ein Buffet mit kleinen Köstlichkeiten, zubereitet vom Party-Service Heizler vom Restaurant Seerose in Furth i. Wald.




Das kalte Buffet ...





... und die freundlichen Kollegiatinnen ...





... vom Service



Für den freundlichen Service zeichneten wieder Schülerinnen der KS 13 unter Leitung von OStRin Annemarie Schröter verantwortlich, die im feschen Dirndlkleid die z. T. von weit angereisten Gäste bedienten und mit zu dem positiven Gesamtbild unserer preisgekrönten Schule beitrugen, das der Öffentlichkeit an diesem denkwürdigen Tag vermittelt wurde.

 

Eine Strecke mit weiteren Bildern gibt es unter Aktuelles / Fotogalerie / Schuljahr 2009/10.

 

 

Aktuelle Informationen zum Sponsorpool Bayern siehe www.sponsorpool-bayern.de.  

 

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