Ehemalige

Das Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium möchte auf dieser Seite u. a. Berichte und Bilder Ehemaliger sowie Hinweise auf Treffen der Abiturjahrgänge an ihrer "alten" Schule veröffentlichen und freut sich über entsprechende Informationen an jvfg-cham@t-online.de.

 

 

 

Sehr  geehrtes Homepage-Team des JvFG,

 

die neu gestaltete Fraunhofer-Seite finde ich sehr gelungen und informativ.

 

Freundlicher Gruß

Alexander Berger (Absolvent '97)

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

als ehemaliger Schüler habe ich mit Freude zur Kenntnis genommen, dass jvfg-cham.de erneuert wurde und nun regelmäßig über die Vorgänge an der "alten Schule" informiert.

 

Beste Grüße

Dominik Mayer (Absolvent 2004)

 

 

 

Ihre Homepage jvfg-cham.de ist toll!! Sehr professionell!

 

Markus Reimer, Abiturjahrgang 1989

 

 

 

Aus einem Brief von Helmut Fiedler vom Abiturjahrgang 1956 anlässlich des Treffens am 14. - 16. Juli 2006:

 

... Wir entwerfen gerade das detaillierte Programm und planen am Samstag, den 15. Juli, nachmittags, einen Besuch "unserer" alten Schule. Bei einem virtuellen Rundgang in der hervorragend gegliederten und gestalteten Web-Site konnte ich sehen, wie sie sich geändert hat. ...

 

 

Hallo, Herr Nowotny,

 

noch einmal herzlichen Glückwunsch zur 'neuen' Seite des JvFG. Es ist erfrischend, sich auch mal aktuell über das Geschehen an der 'alten Schule' informieren zu können. ...

 

Florian Brunner, Abiturjahrgang 2000

 

 

Liebes JvFG-Homepage-Team,

 

als regelmäßiger Besucher der Fraunhofer-Internetpräsenz möchte ich Ihnen auf diesem Wege meine Glückwünsche für den äußerst informativen und gelungenen Auftritt danken!

 

Weiter so!

 

Sebastian Roloff (Absolvent 2002, Mitglied des Fördervereins)

 

 

 

 

Ehemaliger meldet sich zurück: Daniel Stieglitz, Filmemacher

Wer erinnert sich noch an Daniel Stieglitz aus der Königsberger Straße in Cham, Abiturjahrgang 1999? Er studiert an der Filmhochschule Kassel und sein erster Kinofilm „happy end“, den er im Sommer 2003 in seiner Heimatstadt mit einer Crew junger Schauspieler, einer Reihe von Chamern und einigen Profis drehte, hatte im Dezember 2004 in der Cineworld im Randsberger Hof in Cham Premiere und lief dort im Juni 2005 eine Woche lang.


Hier gibt es mehr Informationen über unseren Ehemaligen Daniel (das Filmplakat von „happy end“ sowie Szenen aus dem Film sind im Archiv unter dem Datum vom 25.6.2005 zu finden):

 

 

Name:

Daniel Stieglitz

 


Geboren am:

02.03.1980 in Cham/Deutschland

 


Filmographie


- “Toons Total” (2002) Animationsfilm
- “HNA – Spot” (2004) Werbespot
- “Happy End.” (2005) Spielfilm

 


Arbeitet als:

Regisseur, Drehbuchautor, Cutter, Storyboard-Zeichner, Illustrator, Animator                           

Daniel wurde am 2. März 1980 in Cham tief im Bayrischen Wald geboren. Nach dem Abitur und dem Zivildienst ging er nach Kassel um an der Kunsthochschule Animationsfilm zu studieren, was die perfekte Kombination aus Zeichnen (seinem langjährigen Hobby) und Film (seiner großen Leidenschaft) zu sein schien.

Nachdem er einige kurze Animationen, Übungen, Comic Projekte, Storyboards und viele Illustrationen angefertigt hatte, wurde ihm jedoch klar, dass diese Medien nicht zu den Geschichten passten, die er erzählen wollte, also begann er Spielfilm zu studieren.

Als er bei vielen Kurzfilm-Produktionen Erfahrungen als Assistent und Storyboard- Zeichner gesammelt hatte, fing er 2003 mit der Arbeit zu seinem ersten eigenen Spielfilm „happy end“ an. Die gesamte Produktion von der Planung bis zum fertigen Schnitt war eine solch großartige und faszinierende Zeit für ihn, dass er sich endgültig dazu entschied, weiterhin als Regisseur arbeiten zu wollen.

Ein Jahr später im Herbst 2004 produzierte er zwei Kinowerbespots auf 35mm Film für eine lokale Tageszeitung, was ihm nach den vielen Video-Arbeiten neue Erfahrungen mit dem Medium Film einbrachte.

Zur Zeit arbeitet er an mehreren Kurzfilmen und am Drehbuch zu seinem nächsten Spielfilm, mit dem er seinen Hochschulabschluss machen will.



Informationen zu Daniels erstem Kinofilm „happy end“ - Presseheft:

Kurzinhalt:

Der junge Schriftsteller Leo (Matthias Scherwenikas) zieht aufgrund einer Schreibblockade in ein altes Mehrfamilienhaus weit außerhalb der Stadt, um dort noch einmal von vorne zu beginnen. Seine Beziehung ist kurz vor dem Zusammenbruch, sein Geld wird knapper und seine Karriere scheint den Tiefpunkt erreicht zu haben.


Auf der Suche nach der richtigen Geschichte für seinen neuen Roman stößt er auf die Spuren des verstorbenen Vormieters (Erwin Leder), der zusammen mit seiner Tochter Joana bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Im Kinderzimmer entdeckt er ein altes, merkwürdiges Tagebuch und plötzlich scheint die Wohnung ein unheimliches Eigenleben zu entwickeln. Gegenstände bewegen sich. Seltsame Geräusche ertönen.


Leo recherchiert trotz aller Warnungen weiter und kommt mit Hilfe der ehemaligen Kinderpsychologin Dr. Grubert (Brunhild Falkenstein) einem wohl gehüteten Geheimnis auf die Spur, das ihn um seinen Schlaf und beinahe um den Verstand bringt. Die drei seltsamen Nachbarn scheinen eine wesentliche Rolle dabei zu spielen.


Doch was war wirklich damals bei jenem Autounfall passiert?
Was ist Traum und was Realität?
Eines wird Leo auf jeden Fall klar: Jede Geschichte braucht ein Ende …


team:

Buch Regie Schnitt - Daniel Stieglitz
Kamera - Thomas Förster
Produktion - Martin Tischner
Musik - Daniel Wehr
Ausstattung - Tanja Fleischer
Ton - Tobias Böhm
Licht - Jan Köhler
Matthias - Stocklöw
Maske - Anna Kirchhammer
Kamera Assistenz - Florian Grolig
Regie Assistenz - Silke Daub
Kostüm - Oliver Stieglitz
Aufnahmeleitung - Simon Stoffl

schauspieler:

Leo Matthias - Scherwenikas
Ida - Katharina Schwarz
Dr. Grubert - Brunhild Falkenstein
Joana - Katharina Schiedermeier
Vater - Erwin Leder
Herr Boos - J.E. Rasch
Frau Deus - Marta Heselberger
Frau Tender - Vroni Kindermann
Friedhofswärter - Christoph Hufenbecher
Makler - Wolfgang Stieglitz


Produktions-Notizen:

Was ursprünglich eine 15-minütige Kurzfilmübung der beiden Kasseler Filmstudenten Thomas Förster (Kamera) und Daniel Stieglitz (Regie, Buch, Schnitt) zu dem Thema „Angst“ werden sollte, entwickelte sich nach 2-monatiger Arbeit zu einem 90 Seiten langen Drehbuch mit dem Arbeitstitel „Happy End“.

Nach weiterer 2-monatiger Vorbereitungsphase, in der zusammen mit Martin Tischner (Produktion) die Drehorte gesucht und ausgestattet wurden, eine Auflösung in Form eines Storyboards festgehalten wurde, Schauspieler gecastet und alles Organisatorische vorbereitet wurde, konnten im August 2003 die Dreharbeiten zu Happy End beginnen. Zur Verfügung stand das privat finanzierte Budget von 7000 Euro (!!!).
Ziel war es, einen abendfüllenden Spielfilm zu drehen, der optisch und atmosphärisch an amerikanische Vorbilder erinnern und dem Zuschauer spannende Unterhaltung bieten sollte.

Das Team hinter der Kamera bestand ausschließlich aus Schülern und Studenten, teilweise ohne jegliche Film-Erfahrung, die jedoch mit ungeheurer Motivation und Ausdauer an dem Projekt arbeiteten.
Vor der Kamera konnten neben vielen Laiendarstellern und Theaterschauspielern aus der Umgebung der österreichische Veteran Erwin Leder (Das Boot, Schindlers Liste, Underworld), der noch relativ unbekannte Matthias Scherwenikas (Alpha Team) für die Hauptrolle und die ehemalige Viva- Moderatorin Katharina Schwarz (Calgon-Werbung) gewonnen werden und somit war das Team komplett. Abgesehen von sogenannten Rückstellungsverträgen arbeiteten alle Schauspieler und sonstigen Teammitglieder ohne Gage, womit sich die Ausgaben auf ein Minimum reduzieren ließen: Videobänder, Versicherung, Benzin & Telefon und die Verpflegung.

Da die Technikausleihe der Kunsthochschule Kassel zeitlich begrenzt war und die Wohnung in der gedreht wurde renoviert werden sollte, gab es eine klare Deadline und somit einen überaus dicht gepackten, nahezu unmöglichen Drehplan. So wurde ohne einen freien Tag 6 Wochen lang etwa 18 Stunden am Tag gedreht, gemeinsam am Drehort gegessen, geschlafen, musiziert und gefeiert.
Wahrscheinlich ist es diesem besonderen Zusammengehörigkeitsgefühl zu verdanken, dass das beinahe fahrlässig und ohne jede Art von Sicherheitspuffern, Ersatzdarstellern oder Ausweichterminen geplante Projekt dennoch fertig gestellt werden konnte und jene charmante Liebe zum Detail besitzt.

Überaus komplizierter und zeitaufwändiger stellte sich dann die Postproduktion dar. Man musste mit vielen Problemen kämpfen, die sich einerseits aus fehlender Erfahrung, aber auch aus den schlechten technischen Bedingungen und dem unkonventionellen Videoformat D9 (entspricht Digi-beta) ergaben. Erst knappe 2 Jahre später war es schließlich so weit - der Film war fertig.


Daniel Stieglitz (Regie, Buch, Schnitt) zu der Realisierung des Filmes:

 

„Viele Projekte scheitern bereits an der Finanzierung, weil die Filmemacher beim Drehbuchschreiben in keiner Weise an die Realisierung denken – obwohl sie Autor und Regisseur in einem sind. Diesen Fehler wollte ich nicht machen – ich kenne genug Mitstudenten, die Jahre lang Förderungen beantragen und die meiste Zeit mit dem Warten auf Antwort verbringen, statt wirklich Filme zu drehen. Also habe ich das Drehbuch zu „Happy End.“ direkt auf die Örtlichkeiten hin zugeschrieben. Ich wusste, dass die Wohnung meiner Oma frei werden würde, und so konnte ich bereits beim Schreiben die Drehorte und sogar einzelne Einstellungen in meinem Kopf durchspielen und die Geschichte danach gestalten. Die Treppe, der Keller, der Flur, das Bad – ich habe versucht die Geschichte, so weit es ging, auf die Wohnung zu beschränken und sonst nur solche Drehorte zu wählen, die es in meiner Heimatstadt auch gab (Friedhof, Garten mit Teich, Stadtarchiv). Das bedeutet zwar, dass man inhaltlich enorme Einschränkungen machen muss, aber es fördert die Kreativität und meiner Meinung nach muss man als Student einfach bereit sein während der Ausbildung Kompromisse einzugehen.“



Zu dem Hauptdarsteller Matthias Scherwenikas:

 

„Da es wenig Nebenrollen in dem Film gibt – ich wollte auch hier Geld und Aufwand sparen –, musste der Hauptdarsteller die ganze Geschichte allein tragen. Nachdem ich also Ausschnitte aus dem Kurzfilm „Empty“ gesehen hatte, in dem Matthias einen deutschen Soldaten spielt, wusste ich, dass er die perfekte Besetzung für die Rolle des Leo war. Tatsächlich hat er während der Dreharbeiten das ganze Team mit seinem Spiel begeistert und hat mir sehr dabei geholfen, die Figur lebendig werden zu lassen. Ich hoffe, ihm wird die Chance gegeben auch weiterhin sein Können unter Beweis zu stellen.“


Zu der Arbeit mit Erwin Leder (Das Boot, Underworld):

 

„Im Internet habe ich auf Fotos von Schauspielagenturen nach dem richtigen Gesicht für den bösen Vater gesucht und bin bei dem Bild von Erwin Leder hängen geblieben. Er hatte so etwas Unergründliches, fast Hinterlistiges in seinem Blick und mit etwas Maske, so dachte ich, könnte er richtig abscheulich wirken. Also rief ich seine Agentin an, ohne zu wissen, mit wem ich es zu tun hatte, und beschrieb ihr kurz mein Projekt. Es gebe kein Geld, aber Fahrt und Unterkunft würde ich bezahlen und es würde sich nur um 3 Drehtage handeln. Ich schickte das Drehbuch nach Wien und 3 Tage später rief Herr Leder bei mir an. Ihm gefiel das Drehbuch sehr gut und er interessiere sich sehr für das Unheimliche und Düstere und so fragte er mich schließlich, wie ich denn gerade auf ihn gekommen sei. Ich erzählte von dem Foto und er fragte schließlich, ob ich denn wüsste, wer er sei. Ich verneinte und so erhielt ich am nächsten Tag eine Mail mit 3 Bildern im Anhang: Erwin Leder zusammen mit Wolfgang Petersen (Das Boot), Erwin Leder mit Steven Spielberg (Schindlers Liste) und Erwin Leder mit Cate Beckinsale (Underworld). Am nächsten Tag sagte er zu und es war eine großartige Erfahrung und ein noch größerer Spaß mit ihm zu arbeiten!“

Zu dem fertigen Film:

 

„Nach knapp 2 Jahren Schnitt und Nachbearbeitung habe ich den Film mittlerweile hunderte Male gesehen und kenne jede Einstellung und jeden Dialog in- und auswendig. Natürlich ist der Film für mich nicht mehr spannend oder unheimlich und vieles würde ich mittlerweile ganz anders machen – besser hoffentlich. Tatsächlich lernt man am meisten aus der Praxis und da vor allem aus den Fehlern. „Happy End“ war ein wirklich großes Projekt und ich habe enorm viel dabei gelernt, was ich bei meinen nächsten Projekten gerne anwenden würde. Trotzdem bin ich mit dem Film sehr zufrieden. Diese Dreharbeiten gehören zu den schönsten Erfahrungen meines Lebens und ich hoffe, dass ein klein wenig unserer optimistischen, vielleicht auch naiven Motivation, etwas ganz Großes machen zu wollen, beim Filmgucken sichtbar wird.“

 

 


 

 

Abiturjahrgang 1985 traf sich am 25.6.2005 zum 20-jährigen Jubiläum am Fraunhofer-Gymnasium

 

42 von 64 Ehemaligen fanden den Weg zurück an ihre alte Schule und staunten nicht schlecht, was sich alles verändert hatte.

 

StD Christian Nowotny, Mitarbeiter im Direktorat,  begrüßte die Gäste im Namen der Schulleitung und wies sie auf die wichtigsten Neuerungen am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium hin, StD Günther Habel führte die ehemaligen Schüler/innen durch das Haus. Anschließend fand ein Gottesdienst in der Kapelle in Altenmarkt statt, bevor man zum gemütlichen Teil in der Klostermühle überging.

 

Organisiert hatten das Treffen Melanie Rauscher und Thomas Gruber aus Cham.

 

 

 

Unser Bild zeigt die Ehemaligen des Abiturjahrgangs 1985

vor der Sternwarte am Dach des Schulgebäudes.

 

 

 


 

Fraunhofer-Gymnasium trauert um ehemaligen Schulleiter

OStD i. R. Clement Utz 83-jährig verstorben

 

Am Dienstag, 24. Mai 2005, verstarb der langjährige Direktor des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem, OStD i. R. Clement Utz plötzlich und unerwartet.

Der Verstorbene kam 1967 aus Amberg, wo er seit 1956 das Schülerheim des Max-Reger-Gymnasiums geleitet hatte, als Musiklehrer an unsere Schule, deren Leitung ihm von 1969 bis 1985 anvertraut war. Sein organisatorisches Geschick und seine Überzeugungskraft waren vor allem auch bei Umbau und Erweiterung des Schulhauses in den Jahren 1970 bis 1974 gefordert. Während der unruhigen Zeiten der großen Schulreformen in den siebziger Jahren sorgten seine Geradlinigkeit, Standhaftigkeit und vorbildliche Haltung für einen guten Ruf der Schule.

Für Schüler, Eltern und Lehrer war er stets ein verlässlicher und wohlwollender Ansprechpartner.

 

 

So kannte man den „Chef“: OStD Clement Utz in seinem Direktorat

 

Trotz seiner schon bestehenden beruflichen Belastungen übernahm er von 1979 bis 1982 auch die Leitung der neu gegründeten Fachoberschule und machte sich ebenso als langjähriger ehrenamtlicher Leiter der Volkshochschule Cham (von 1971 bis 1978) einen Namen, indem er sich für deren Ausbau im Landkreis sowie insbesondere für kulturelle Veranstaltungen wie Theater und Konzerte engagierte. Für all seine Verdienste als Schulpädagoge und in der Erwachsenenbildung wurde OStD Utz mit dem Bundesverdienstkreuz am Band, dem Kreisehrenzeichen in Silber und anderen Ehrungen bedacht.

 

Die Schulfamilie verliert an ihm einen verdienstvollen Freund, der trotz seiner langen Krankheit nie den Kontakt zu seiner Schule verloren hat.

 

 

Das letzte Bild von OStD i. R. Clement Utz an unserer Schule anlässlich der Verabschiedung von OStD Klaus Drauschke am 29.7.2004

 

 



 

Chamerin Sonja Pongratz habilitiert

 

Die höchsten akademischen Weihen hat jetzt die Chamerin Sonja Pongratz erhalten. Nach zehn Jahren erfolgreicher Mitarbeit am Lehrstuhl für Kunststofftechnik der Universität Erlangen-Nürnberg wurde Dr.-Ing. habil. Sonja Pongratz am 13. Juli 2005 in Erlangen habilitiert. Damit erfüllt sie die akademischen Voraussetzungen für eine Professur.

 

Sonja Pongratz absolvierte 1988 am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium das Abitur, ihre Familie ist immer noch in Cham ansässig. Nach der bestandenen Reifeprüfung  studierte Sonja Pongratz Chemieingenieurwesen an der Universität Erlangen-Nürnberg und schloss ihr Studium 1994 ab.

 

 

Dr.-Ing. habil. Sonja Pongratz

 

1995 begann ihre wissenschaftliche Laufbahn am Lehrstuhl für Kunststofftechnik an der Universität Erlangen-Nürnberg unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. G. W. Ehrenstein. Im März 2000 schloss Sonja Pongratz ihre Promotion bei Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. G. W. Ehrenstein im Maschinenbau ab, Thema ihrer Doktorarbeit war die "Alterung von Kunststoffen". Das spätere Forschungsgebiet, das auch Gegenstand ihrer Habilitationsarbeit war, befasst sich vertiefend mit der „Beständigkeit von Kunststoffen“.

 

Im November 2006 wurde sie beim "Dies academicus" der Universität Erlangen-Nürnberg für ihre Habilitationsschrift mit dem Wolfgang-Finkelnburg-Preis ausgezeichnet, die demnächst unter dem Titel "Die Beständigkeit von Kunststoffen" erscheint und auf 1200 Seiten das Alterungsverhalten von Kunststoffen, z. B. bei hochwertigen Fahrzeugteilen oder bei Implantaten im menschlichen Körper, darlegt.

 

Sonja Pongratz arbeitet jetzt bei den Freudenberg Forschungsdiensten auf dem Gebiet der „Schadensanalyse von Kunststoffen“ und hält weiterhin Vorlesungen in Erlangen.

 

 

 


 

2004/05 langjährige Fraunhofer-Lehrer pensioniert

 

Mit Ablauf des Schuljahres 2004/05 traten in den Ruhestand:

 

StDin Birgit Klimbacher (Deutsch, Geschichte, Russisch), die seit 1968 am Joseph-von-Fraunhofer unterrichtete und auch als Unterstufenbetreuerin (u.a. verantwortlich für die Organisation der Kennenlerntage), Fachbetreuerin Deutsch und Ethik und Betreuerin der Schulbibliothek sowie Kontaktlehrerin zum Partnergymnasium Ludek Pik in Pilsen/CZ tätig war;

 

StD Karl Fischer (Mathematik, Physik), seit 1969 am JvFG, langjähriger Fachbetreuer Physik, unterrichtete auch das Wahlfach Astronomie und betreut die Fraunhofer-Sternwarte noch immer ehrenamtlich;

 

OStR Reinhard Adametz-Gößmann (Sport, Biologie), seit 1993 am JvFG, unterrichtete auch Ethik und betreute Computerraum 306, Multimedia- und Internet-Wettbewerbe sowie den Schulgarten.

 

 

 

Das Bild zeigt die Verabschiedung der Lehrkräfte anlässlich der Abschlussveranstaltung im Juli 2005 in der Sporthalle (v. l. n. r.):

OStD R. Reinhardt, StDin Birgit Klimbacher, Diplomtheologe Markus Lohmann (Übernahme von Religionsstunden), StD Karl Fischer, StD a. D. Erich Weiß (Aushilfe im Fach Latein) und OStR Reinhard Adametz-Gößmann

 

 

Mehr Bilder von dieser Verabschiedung unter Aktuelles / Fotogalerie / Schuljahr 2004/05 / Abschlussveranstaltung.

 

 


 

 

Nach zehn Jahren traf sich der Abiturjahrgang 1995 am JvFG

 

Am Samstag, 29.10.2005, trafen sich die ehemaligen Schüler/innen des Abiturjahrgangs 1995 am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium zum zehnjährigen Abi-Jubiläum. Der Nachmittag begann mit einer Führung durch die Schule, die vom damaligen Kollegstufenbetreuer und jetzigem Mitarbeiter im Direktorat StD Ludwig Biebl geleitet wurde. Die Ehemaligen gewannen einen Einblick in die beeindruckenden Veränderungen des Schulgebäudes und die moderne Ausstattung der Klassenräume.

 

Im Anschluss an die Führung wurde die Feier in der Klostermühle in Altenmarkt fortgesetzt. Eine besondere Freude war für die fast 40 Teilnehmer, dass außer den ehemaligen Lehrern, OStRin Monika Pressler, StD Günter Habel und StD Ludwig Biebl auch der ehemalige Schulleiter OStD Klaus Drauschke den Weg nach Cham gefunden hatte.

 

Nachdem man sich beim Abendessen kräftig gestärkt hatte, wurden beim Film über den Abischerz und den Abiball im Jahr 1995 Erinnerungen an die „alten Zeiten“ geweckt, die dann bis tief in die Nacht ausgetauscht und aufgefrischt wurden.

 

Das Treffen hatten Kerstin Posel (vorm. Söllner), Gabriele Nachtmann und Anne Stevens (vorm. Schoyerer) organisiert.

 

 

 

Die Teilnehmer am Treffen des Abijahrgangs 1995 vor dem Schulbrunnen

 



 

 

Gymnasialprofessorin i. R. Waltraute Schmidt 97-jährig verstorben

Fraunhofer-Gymnasium trauert um ehemalige Kollegin

 

Viele Schülergenerationen, die sie prägte, werden sich noch an sie erinnern: Gymnasialprofessorin i. R. Waltraute Schmidt, die von 1946 bis 1970 an der Chamer „Oberrealschule mit Gymnasium“ bzw. dem jetzigen Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium die Fächer Deutsch und Geschichte unterrichtete, verstarb überraschend am letzten Freitag, dem 16.12.2005, im Alter von 97 Jahren in Nürnberg, wo sie seit ihrer Pensionierung in einem Seniorenstift lebte und sich bis zuletzt guter Gesundheit erfreute.   

 

Sie gehörte nach dem 2. Weltkrieg in der Phase des Wiederaufbaus des Chamer Traditionsgymnasiums unter Oberstudiendirektor Dr. Hans Muggenthaler zu den Lehrern der ersten Stunde und war über ihre Unterrichtsverpflichtung hinaus als bewährte Fachleiterin für Deutsch und verdiente Betreuerin der Bibliothek tätig. Aufgrund ihres hohen Ansehens und des Vertrauens, das sie im Lehrerkollegium genoss, wurde sie auch zur Vorsitzenden des Personalrats gewählt.

 

Ihre Schüler/innen kannten ihre „Schmidtin“ vor allem als gestrenge Deutschlehrerin mit Leib und Seele, deren größtes Interesse der Literaturgeschichte, insbesondere der Weimarer Klassik galt. In keiner Weise konservativ, sondern durchaus progressiv war jedoch ihr Aufsatzunterricht in der Oberstufe, wo sie sich – in den 50er Jahren, der Ära der sog. „Besinnungsaufsätze“, absolut unüblich – bei der Stellung von Schulaufgabenthemen an Sachfragen und Problemen aus dem aktuellen Zeitgeschehen orientierte, wie z. B. dem Start des Sputnicks durch die Sowjetunion.

 

Waltraute Schmidt wurde am 24.7.1908 in Stettin geboren und studierte in Berlin und München die Fächer Deutsch, Geschichte und Volkskunde. Ab 1941 unterrichtete sie als Studienassessorin an der Diesterweg-Oberrealschule für Jungen in Berlin, Einsätze in Kinderlandverschickungslagern (Warthegau, Mähren und Böhmen) führten zur ersten Nachkriegsstation Ayrhof im Landkreis Viechtach. Dort erreichte sie auf ihre Bewerbung hin im Dezember 1945 die Mitteilung, im Januar 1946 den Dienst an der „Oberrealschule mit Gymnasium“ in unserer Stadt Cham aufzunehmen, die ihr ein Vierteljahrhundert lang zur zweiten Heimat wurde. Die Ernennung zur Studienrätin unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit erfolgte im Juni 1952, im Mai 1957 wurde Frau Schmidt zur Studienprofessorin, im Januar 1965 zur Oberstudienrätin und im Oktober 1968 zur Gymnasialprofessorin ernannt.

 

Auch nach ihrer Pensionierung im August 1970 blieb sie „ihrer“ alten, kurz vorher in Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium umbenannten Schule aus der Ferne treu verbunden, was sich in reger Anteilnahme an deren Entwicklung, in großzügigen jährlichen Spenden an die Fördervereinigung und in persönlichen Kontakten mit den Schulleitern, den Oberstudiendirektoren Utz, Drauschke und Reinhardt, äußerte.

 

Die Schulfamilie des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums und alle, die sie kannten, werden ihre verdiente Kollegin und Lehrerin stets in dankbarer Erinnerung behalten.

 

 



 

OStRin Heidi Wiesmann verabschiedet

 

Mit Wirkung vom 15.2.2006 trat OStRin Heidi Wiesmann in den Ruhestand, die seit 1998 die Fächer Englisch und Geschichte am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium unterrichtete und auch für die Betreuung der Geschichtssammlung verantwortlich war.

 

In einer kleinen Feierstunde am 17.2.2006 nach der Ausgabe der Zwischenzeugnisse verabschiedete Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt die verdiente Kollegin im Lehrerzimmer und wünschte ihr einen langen, gesunden Ruhestand.

 

Weitere Informationen unter Aktuelles / Archiv / 19.2.2006

 

 

 

Schulleiter OStD R. Reinhardt verabschiedet OStRin Heidi Wiesmann

 

 


 

 

Ehemalige Lehrerin Dr. Ulrike Dirscherl plötzlich verstorben 

 

Am 5. Juni 2006 verstarb völlig unerwartet Frau  

StDin Dr. Ulrike Dirscherl, die Ehefrau unseres Kolle-

gen StD Winfried Dirscherl und langjährige Lehrerin

am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium.

 

Bereits als Studienreferendarin Ulrike Schwägerl - in Schwandorf am 9.8.1957 geboren und in Nabburg als

Tochter des Schulleiters aufgewachsen - verbrachte

sie ein Jahr von von 1983 bis 1984 an unserer Schule,
um dann nach dem bestandenen 2. Staatsexamen

als Studienrätin z. A. im Februar 1985 endgültig an

das JvFG versetzt zu werden.

    

           

Hier unterrichtete die tüchtige und engagierte Lehrerin 19 Jahre lang bis Februar 2004 nicht nur in ihren Fächern Englisch und Französisch, sondern beteiligte sich auch am Schüleraustausch mit Frankreich, führte Theaterfahrten durch, wirkte maßgeblich an der Erstellung einer Reihe von Jahresberichten sowie der Festschrift zum 75-jährigen Jubiläum des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums mit, gründete und leitete den Arbeitskreis Hochbegabtenförderung und übernahm von 2001 bis 2004 das Amt der Kollegstufenbetreuerin.

 

Daneben qualifizierte sie sich auch als Italienischlehrerin, promovierte 1990 bei Prof. K.H. Göller an der Universität Regensburg in englischer Literatur zum Thema „Ritterliche Ideale in Chrétiens ‚Yvain’ und im mittelenglischen ‚Ywain und Gawain’“ zum Doktor der Philosophie und war jahrelang als Zweitprüferin im Staatsexamen für das Lehramt an den Gymnasien an der Universität Regensburg tätig. Außerdem arbeitete sie an Aufgabensammlungen für den Schulbuchverlag Klett im Fach Englisch und im Arbeitskreis Moderne Unterrichtsformen beim Ministerialbeauftragten für die Gymnasien der Oberpfalz mit. Dieser bestellte sie auch als Prüferin im Auswahlverfahren für DAAD-Stipendien.

 

Im Februar 2004 wurde sie als Ständige Stellvertreterin des Schulleiters an das Benedikt-Stattler-Gymnasium nach Kötzting berufen und verließ deshalb unsere Schule. OStD Klaus Drauschke, damaliger Leiter des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums, würdigte in seinen Abschiedsworten vor allem ihr pädagogisches Geschick, ihr fachliches Können, Organisationstalent und ihre Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem.

 

Der Schulfamilie des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums wird ihre ehemalige Kollegin und Lehrerin unvergessen bleiben.

 

 

 


 

StD a. D. Helmut Quitterer feierte 80. Geburtstag

 

Seinen 80. Geburtstag konnte StD a. D. Helmut Quitterer am 25.6.2006 bei bester Gesundheit feiern. Der Jubilar unterrichtete von 1952 - 1989 die Fächer Deutsch, Geschichte und Erdkunde an der damaligen Oberrealschule Cham bzw. dem Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium. Er war viele Jahre Mitglied der Schulleitung, Fachbetreuer für Geschichte sowie für die Erstellung des Jahresberichts zuständig. Auch betreute er die erste Schülerzeitung unserer Schule, den "Chamer Kampl".

 

Vielen Schülergenerationen ist er vor allem durch seinen anschaulichen Geschichtsunterricht und seinen Humor, der sich in seinen stets coolen Sprüchen widerspiegelte, in bester Erinnerung.

 

Nach seiner Pensionierung widmete er sich verschiedenen heimatgeschichtlichen Projekten, veröffentlichte in den "Gelben Bänden" Forschungsergebnisse über die Geschichte des Landkreises Cham und leistete wertvolle Vorarbeiten zur Einrichtung des Chamer Stadtarchivs.

 

Wir wünschen unserem "Quietsch" noch viele gute Jahre und hoffen, dass er seinen sprichwörtlichen Humor nie verliert.

 

 

 

Zum 80. Geburtstag gratulierten StD a. D. Helmut Quitterer (4. v. l.)

die Personalratsvorsitzende OStRin Gabriele Vielsmeier (l.),

Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt (2. v. l.) sowie

der langjährige Stellvertreter des Schulleiters StD a. D. Alfons Graßl (r.).

In Bildmitte auch die Ehegattin des Jubilars, Frau Gerti Quitterer.

 

 

 


 

Klasse 13g des Abiturjahrgangs 1966 traf sich am 1. Juli 2006

 

 

Organisiert von unserem ehemaligen Elternbeiratsvorsitzenden und dem nunmehrigen Präsidenten des Landgerichts Weiden Bernhard Ring fand am 1. Juli 2006 das 40-jährige Abiturtreffen der Klasse 13g des Jahrgangs 1966 statt. Im Schnitt alle zwei bis drei Jahre treffen sich die ehemaligen Mitschüler, alle fünf Jahre unternehmen sie eine dreitägige Reise, zuletzt 1990 nach Prag, 1995 nach Wien und 2000 nach Budapest. 2007 geht es an den Bodensee.

 

Von den vormals 15 Schülern sind zwei bereits verstorben.

 

Beim Treffen am 1. Juli 2006 waren auch die ehemaligen Lehrer, die Studiendirektoren a. D.  Graßl (Mathematik), Josef Bauer (Biologie) und Menath (Latein, Griechisch, Katholische Religionslehre), anwesend (im Bild). Die Führung durch die Schule fand unter Leitung von StD Ludwig Biebl statt.

Nach einer gemeinsamen Wanderung nach Chammünster traf man sich dort im Haus des Klassenkameraden Dr. Hans-Jürgen Moser und feierte noch lange zusammen.

 

 

 


 

Verabschiedungen am Ende des Schuljahres 2005/06

 

Anlässlich der Schlussfeier am 28.7.2006 wurden nicht nur Mathematiklehrer StR Markus Weiß, Diplom-Theologe Markus Lohmann, Spanischlehrerin LAssin Yvonne Schirmer, Deutschlehrerin LAssin Ingeborg Werner sowie die Studienreferendare Heinl, Flierl und Fendl verabschiedet, die entweder auf eigenen Wunsch versetzt wurden oder an ihre Seminarschulen zurückkehrten, sondern völlig überraschend auch StD Winfried Dirscherl, der aus gesundheitlichen Gründen in den Vorruhestand ging.

 

Nach seinem Abitur am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium 1970, seiner Ausbildung an der Universität Regensburg und den ersten Dienstjahren am Anton-Bruckner-Gymnasium in Straubing hatte er seit 1982 Englisch und Geschichte an unserer Schule unterrichtet, die letzten Jahre war er auch als erster Fachbetreuer für Englisch tätig.

 

OStD Reinhardt dankte ihm in seinen Abschiedsworten im Kollegenkreis für sein engagiertes Wirken, das ihm wegen der Folgen des schweren Autounfalls, den er und seine erst kürzlich verstorbene Ehefrau Dr. Ulrike Dirscherl im Dezember 1988 erlitten hatten, zunehmend erschwert wurde. Auch aus Rücksicht auf seine Kollegen und Schüler habe er sich deshalb schweren Herzens zu diesem Schritt entschlossen.

 

Schulleiter und Kollegen wünschten StD Dirscherl nach den schweren letzten Wochen alles Gute für einen persönlichen Neubeginn frei von beruflicher Belastung und gaben ihrer Hoffnung Ausdruck, dass er seine alte Schule möglichst oft besuchen möge.

 

 

 

Verabschiedung durch OStD R. Reinhardt bei der Abschlussfeier (v. l. n. r.):

Dipl.-Theologe Markus Lohmann, LAssin Yvonne Schirmer, StRef Heiner Heindl, StRef Tobias Flierl, StRefin Katrin Kraus, LAssin Ingeborg Werner, StR Markus Weiß

 

 

 

Schulleiter OStD Reinhardt (r.) bedankt sich im Kollegenkreis im Lehrerzimmer 

bei StD Winfried Dirscherl (l.) für sein langjähriges engagiertes Wirken am JvFG.

 

 


 

 

Abiturjahrgang 1986 traf sich zum Zwanzigjährigen

 

Organisiert von Josef Schober, "Kanzleichef" der Gemeinde Traitisching, fand am 16.9.2006 das Abi-Treffen der 1986er statt. Nachdem die Ehemaligen an der Klostermühle in Altenmarkt zusammengekommen waren, ging es um 14.15 Uhr zur Besichtigung des Schulhauses an die Dr.-Muggenthaler-Straße. Dort führten Stellvertretender Schulleiter StD Dr. Hubert Balk und Direktoratsmitglied StD Christian Nowotny durch das Gebäude und viele staunten sehr, was sich in zwanzig Jahren alles verändert hat. "Ganz unsere Schule ist es nicht mehr", war immer wieder zu hören, "nur in der Sternwarte riecht es noch wie damals."

 

Nach einem Gemeinschaftsfoto an der Feuerleiter fuhr man wieder zurück zur Klostermühle, wo noch bis lange nach Mitternacht alte Erinnerungen aufgefrischt wurden. Besonders gefreut hatten sich die Ehemaligen über den zahlreichen Besuch ihrer früheren Lehrer. Weiteres zum Treffen unter www.jvfg-abi1986.de.

 

 

 

Gemeinschaftsfoto an der Feuerleiter

 

 



 

StD a. D. Norwin Voggenreiter feierte 75. Geburtstag

 

Seinen 75. Geburtstag konnte unser ehemaliger Mathematik- und Physiklehrer Norwin Voggenreiter am 22.9.2006 feiern. Im Namen des Kollegiums gratulierten Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt, Stellvertreter StD Dr. Hubert Balk, Mitarbeiter im Direktorat StD Ludwig Biebl und Vertreterin des Personalrats OStRin Marianne Hönle und wünschten dem Jubilar noch viele Jahre bei bester Gesundheit, Freude an den Enkelkindern sowie an seinem Hobby, der Musik, und vor allem, dass er immer so gut gelaunt bleibt, wie man ihn kennt, und weiterhin einen so engen Kontakt zu seiner "alten" Schule hält wie bisher.

 

 

 

OStD Rudolf Reinhardt, OStRin Marianne Hönle und StD Ludwig Biebl 

mit Jubilar StD a. D. Norwin Voggenreiter (2. v. l.)

 



 

 

Abitur-Jahrgang 1996 feierte Zehnjähriges

 

Am Samstag, 23. September 2006, fanden 45 Ehemalige des Abitur-Jahrgangs 1996 den Weg zurück zu ihrer alten Schule. Organisiert hatten das Treffen Ulrike Bacherl und Tobias Späth. StD Christian Nowotny, der selbst einen Grundkurs Deutsch zum Abitur geführt hatte, begrüßte im Namen der Schulleitung um 17.00 Uhr die Gäste und zeigte ihnen die renovierte Schule sowie die Baustelle der neuen Mensa bzw. Pausenhalle vom Dach des Haupthauses aus. Anschließend stellte man sich zu einem "historischen" Foto mit Baukran im Hintergrund auf dem einstigen Rauchertreppchen auf. 

 

 

Der Abiturjahrgang 1996 mit StD Christian Nowotny vor der Baustelle

 

 

Von den ehemaligen Lehrern hatte sich leider nur noch der frühere Kollegstufenbetreuer StD a. D. Siegfried Heyder eingefunden, trotzdem feierte man bei guter Stimmung noch lange im Gasthof Ödenturm in Chammünster das Wiedersehen und versprach, sich in fünf oder spätestens zehn Jahren wieder zu treffen.

 

Weitere Bilder unter http://jvfg.ohost.de oder http://jvfg.jv.ohost.de

 

 

 


 

Ehemalige 13c des Abiturjahrgangs 1971 traf sich am JvFG

 

 

13 Ehemalige der Klasse 13c (1971)

 

Zum 35-Jährigen trafen sich am 2.12.2006 die ehemaligen Schüler/innen der Klasse 13c des Abiturjahrgangs 1971. Wolfgang Mierswa, Rektor der Volksschule Schönthal (l. im Bild), hatte die Begegnung organisiert und StD Christian Nowotny führte durch die Schule.

 

Die Ehemaligen waren erstaunt über die vielen Veränderungen, die im Laufe der Jahre im Hause stattgefunden haben, und konnten sich angesichts unserer Baustelle von Pausenhalle und Mensagebäude noch gut daran erinnern, dass kurz nach ihrem Abitur die damalige Renovierungs- und Umbauphase der 70-er Jahre begann und sie den damit verbundenen Unannehmlichkeiten knapp entkamen. "Wir waren draußen - und dann ging's los mit dem Baulärm!"

 

Nach der Führung wurde noch lange in der "Wasserwirtschaft" über die alten Zeiten geplaudert und man versprach, sich spätestens in drei Jahren wieder zu treffen.

 

 

 


 

StD a. D. Alfons Graßl Ehrenmitglied der Fördervereinigung

Ehrung für den ehemaligen Stellvertreter

 

Zum Ehrenmitglied unserer Fördervereinigung „Freunde des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums e. V.“ wurde der ehemalige Mathematik- und Physiklehrer (1955 – 1994) sowie Stellvertreter des Schulleiters, StD a. D. Alfons Graßl, am Montag, 12.2.2007, in der Vorstandssitzung der Fördervereinigung ernannt.

 

Vorsitzende Dr. Beate Hrabetz hob in ihrer Laudatio vor allem hervor, dass Alfons Graßl die Neugründung des Fördervereins im Jahr 1970 mitinitiiert hatte und seit dieser Zeit auch Mitglied ist. Außerdem wirkte er in unterschiedlichen Funktionen im Vorstand mit und brachte sich stets aktiv in die Vereinsarbeit ein.

 

Zusätzlich hat er sich durch seine großzügige Spendenbereitschaft um den Förderverein wie kein anderer verdient gemacht. So verdankt ihm die Schule z. B. einen Konzertflügel in der Fachschaft Musik, der ohne seine Hilfe nie hätte angeschafft werden können.

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 

StD a. D. Alfons Graßl (Mitte) mit der Vorsitzenden des Fördervereins

Dr. Beate Hrabetz und Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt

 

 

Hausverwaltung bis Dezember 2006:


 

Robert Fleischmann (l.), Hausmeister, Sicherheitsbeauftragter des Sachaufwandsträgers

(1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Hausmeister an den Schulen in Bayern)

Ewald Decker (r.), stellvertretender Hausmeister

 

 



 

Verabschiedungen am Ende des Schuljahres 2006/07

 

Zum Ende des Schuljahres verließ uns StD Günther Klimbacher, der seit 1971 Musik an unserer Schule unterrichtete und durch sein großes Engagement und pädagogisches Wirken viele Schülergenerationen geprägt und am Fraunhofer tiefe Spuren hinterlassen hat, insbesondere als Leiter des klassischen Orchesters, das er mit Geduld und Begeisterung zu Höchstleistungen führte.

 

Auch Pfarrer Johann Schneider, der 26 Jahre lang Evangelische Religionslehre am Fraunhofer-Gymnasium unterrichtete, ging in Pension. Ihm hatte sowohl die Arbeit mit den jungen Leuten in der Kollegstufe, die an der Schwelle zum eigenständigen Leben stehen, als auch bei den Unterstufenschülern, die er durch seine Erzählkunst begeistern konnte, großen Spaß gemacht.

 

OStD Reinhartdt dankte den beiden angehenden Pensionisten im Rahmen der Abschlussveranstaltung am letzten Schultag in der Sporthalle für ihren fachlichen und pädagogischen Einsatz, wünschte ihnen für ihren Ruhestand alles Gute und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich beide möglichst oft bei unseren Veranstaltungen sehen ließen.

 

Nach vier Jahren wechselte auch StR Oliver Kieltsch (Deutsch/Geschichte) seinen Arbeitsplatz und ließ sich aus familiären Gründen nach Bayreuth versetzen. Der Schulleiter hob in seinen Abschiedsworten hervor, dass er immer den richtigen Draht zu seinen Schülern gefunden habe und man ihn vermissen werde. OStD Reinhardt dankte ihm für seinen Einsatz und wünschte ihm einen guten Start in seiner fränkischen Heimat.

 

Sein Dank und alle guten Wünsche galten auch allen anderen Lehrerinnen und Lehrern, die unserer Schule im nächsten Jahr nicht mehr angehören werden:

Religionspädagoge Felix Maier, Musikfachlehrerin Alexandra Kerber, StRefin Susanne Asam, StRef Dr. Matthias Langensteiner, StRef Alexander Riediger sowie LAss Christian Luy und StRefin Irene Hartl (die kurzfristig erfuhren, dass sie weiter am Fraunhofer-Gymnasium verbleiben werden).

 

 

StD Günther Klimbacher, Pfarrer Johann Schneider, StR Oliver Kieltsch (v. l.)

 

 

 

StD Günther Klimbacher, Pfarrer Johann Schneider, StR Oliver Kieltsch, LAss Christian Luy, FLin Alexandra Kerber, StRef Dr. Matthias Langensteiner, StRef Alexander Riediger, StRefin Susanne Asam und OStD Rudolf Reinhardt (v. l.)

 

Alle Bilder von der Abschlussveranstaltung am 27.7.2007 unter Aktuelles / Fotogalerie / Schuljahr 2006/07.

 

 

 


 

OStRin a. D. Erika Schäfer feierte 70. Geburtstag

 

 

Unser Bild zeigt OStRin Marianne Hönle, StDin Petra Weindl, die Jubilarin

und StD a. D. August Fischer (v. l.)

 

 

Am 11. August 2007 feierte OStRin Erika Schäfer ihren 70. Geburtstag. Sie unterrichtete von 1968 bis 1995 die Fächer Französisch und Geschichte an unserer Schule und viele Schülerinnen und Schüler werden sich noch an sie erinnern.

 

Das Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium gratulierte mit einer Abordnung bestehend aus StDin Petra Weindl vom Direktorat, OStRin Marianne Hönle vom Personalrat und OStRin Monika Pressler als Fachbetreuerin Französisch. Auch StD a. D. August Fischer ließ es sich nicht nehmen, der ehemaligen Kollegin seine Glückwünsche zu übermitteln.

 

Wir wünschen der Jubilarin noch viele gesunde und glückliche Jahre und freuen uns darüber, wenn sie immer wieder unsere Veranstaltungen besucht.

 

 

 



 

Abiturjahrgang 1997 traf sich zum Zehnjährigen am 29.9.2007

 

Rund 50 ehemalige Abiturienten des Abschlussjahrgangs 1997 trafen sich an ihrer früheren Bildungsstätte nach zehn Jahren wieder. Nach den ersten freudigen Begrüßungen, vielen Fragen und dem Austausch von Erinnerungen führte StD Christian Nowotny die Damen und Herren durch das renovierte Schulgebäude, das die Gäste fast nicht wiedererkannten. Mit Staunen folgten sie den Ausführungen ihres ehemaligen Lehrers, der sie über die Baumaßnahmen, insbesondere die neue Pausenhalle und Mensa für die Mittagsbetreuung (Bezug im Oktober 2007), die High-Tech-Ausrüstung der Schule, die Homepage sowie diverse neue Projekte wie Bläser- und Chor-/Rhythmik- klasse, Digitales Lernen etc. informierte. Zum Dank für seine Erklärungen überreichte ihm Margit Weber, die zusammen mit Kerstin Pöllmann das Treffen organisiert hatte, ein kleines Präsent.

 

Nach der informativen Führung ging man zum gemütlichen Teil in der Klostermühle in Altenmarkt über, wo noch einige Ehemalige dazustießen. Den weitesten Weg hatte Peter Traurig auf sich genommen, der extra aus Wien angereist war, um seine ehemaligen Mitschüler wieder zu treffen.

 

 

Der Abiturjahrgang 1997 mit StD Christian Nowotny (l.),

im Hintergrund links die Rückseite der neuen Pausenhalle

 

 


 

 

FOLin a. D. Antonie Kerscher feierte 70. Geburtstag

 

 

Als Vertreter der Schule gratulierten Jubilarin Antonie Kerscher (Mitte)

OStD Rudolf Reinhardt, StDin Petra Weindl und StD Christian Nowotny (v. l.)

 

 

Ihren 70. Geburtstag feierte am 26.4.2008 FOLin a. D. Antonie Kerscher. Sie unterrichtete von 1969 - 1997 an unserer Schule die Fächer Sport weiblich, Handarbeit und Hauswirtschaft sowie Stenografie und ist vielen Schülerinnen noch sicher als "Tante Dolly" bekannt. Erinnern wird man sich auch an ihre stets blitzblank gepflegte Schulküche, die sie wie ihren Augapfel hütete und die deshalb immer wie nagelneu aussah.

 

Als Vertreter der Schule gratulierten Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt, StDin Petra Weindl und StD Christian Nowotny der ehemaligen Kollegin, die sich bester Gesundheit erfreut und sich mit Sport und Gartenarbeit fit hält. Da sie in der Nachbarschaft zu unserer Schule wohnt, ist sie gut darüber informiert, was bei uns passiert, und besucht auch stets unsere Schulkonzerte.

 

Wir wünschen Frau Kerscher noch viele gesunde und aktive Jahre und danken ihr auch an dieser Stelle für die beständige Unterstützung unserer Schule.

 

 

 



 

Verabschiedungen am Ende des Schuljahres 2007/08:

 

Nach 36 Dienstjahren am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium gingen OStR Ingo Hein (Chemie/Sport) und StD Karlhans Hofinger (Deutsch/Geschichte/Sozialkunde) in Pension.

 

Unvergessen werden vielen Schülergenerationen die Skikurse bleiben, bei denen sie mit "Ingos" Akkordeonmusik geweckt oder im Trickskifahren unterwiesen wurden. Ebenso unvergessen sind z. B. sein naturwissenschaftliches Spezialwissen, seine waghalsigen Experimente im Chemieunterricht, seine drastischen Schilderungen im Erste-Hilfe-Kurs und sein Engagement für die Sportart Hockey, wofür er auch viele Schülermannschaften begeistern konnte. Ein echtes Original verlässt mit OStR Ingo Hein unsere Schule, ein bescheidener, äußerst zuverlässig Kollege, dessen Gutmütigkeit aber so mancher Schüler auch ausnutzte.

 

StD Karlhans Hofinger, der "Gentleman", stets gut gelaunt, humorvoll, gesellig, sangesfroh, eloquent, fleißig und ein äußerst penibler Korrektor - so wird er vielen Schülerinnen und Schülern in Erinnerung bleiben. Er war aber u.a. auch viele Jahre Fachbetreuer für Deutsch und Geschichte, war Mitglied der Schulleitung, organisierte viele Veranstaltungen vom Wanderführerlehrgang über Landtags-, Abitur- und Grenzlandfahrten entlang der ehemaligen DDR-Grenze bis hin zu diversen Ausstellungen sowie Kontaktveranstaltungen mit Schulen in Thüringen und Sachsen, als  Deutschland 1989 wieder vereinigt wurde. Mit ihm verlässt ein Lehrer, der seinen Schülern seine im besten Sinne konservativen Werte wie z. B. Zuverlässigkeit, Selbstdisziplin, Höflichkeit, Pünktlichkeit und Sauberkeit stets auch selbst vorlebte.

 

Das Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium dankt beiden Kollegen für ihre geleistete Arbeit an unserer Schule und wünscht ihnen für ihren neuen Lebensabschnitt jenseits des Berufs alles Gute.

 

 

OStD Rudolf Reinhardt verabschiedet StD a. D. Karlhans Hofinger (l.)

und OStR Ingo Hein (r.) vor der Schülerschaft

bei der Abschlussveranstaltung am 31.7.2008.

 

 

 

Verabschiedet wurden auch die Studienreferendare Florian Schneider, Stephanie Kurz, Stefan Amberger, Estella Schwarz, Tamara Lax, Alexander Kraus (v. l.).

(Nicht im Bild ist Dipl.-Chemiker Thomas Scheubeck, ein Ehemaliger,

der die Fachschaft Chemie tatkräftig unterstützte und die Chemiesammlung

im letzten Jahr in mühevoller Arbeit neu systematisiert hat.)

 

 



 

Abiturjahrgang 1998 traf sich zum Zehnjährigen am 20.9.2008

 

 

Die Ehemaligen des Abiturjahrgangs 1998 mit StD Christian Nowotny (l.)

 

 

Ca. 45 Ehemalige des Abiturjahrgangs 1998 trafen sich nach zehn Jahren an ihrer alten Schule, um ein Wiedersehen miteinander zu feiern. Astrid Pöllmann, Christina Höppe und Dominik Lommer hatten das Treffen organisiert und so führte StD Christian Nowotny die Gäste durch das Haus. Sie kannten von der renovierten Schule nur den damals neuen naturwissenschaftlichen Trakt, in dem sie noch ein Jahr bis zu ihrem Abitur Unterricht hatten. Alles andere war auch für sie neu.  

 

Besonders beeindruckt war man von der neuen Pausenhalle und Mensa, dem Pavillon auf dem Dach, dem großen Sekretariat, der einladenden Bibliothek und der freundlichen Farbgebung im gesamten Gebäude. "Die Schule ist wirklich schön geworden.", war die einhellige Meinung. "So eine tolle Ausstattung haben wir in der Großstadt nicht. Am Fraunhofer würde ich gern selbst unterrichten.", so der Kommentar einer jungen Lehrerin.  

 

Nach einem Foto für die Presse und einem Präsent an ihren früheren Lehrer, der sich gern die Zeit für seine ehemaligen Schüler genommen hatte, fuhr die gesamte Gruppe nach Chammünster in den Gasthof Ödenturm, wo man noch lange Erinnerungen austauschte und auch noch weitere Lehrer eingeladen hatte, um gemeinsam von den alten Zeiten zu schwärmen und vom bisherigen beruflichen Werdegang und seiner Arbeit zu erzählen.

 

 



 

 

Fraunhofer-Gymnasium nimmt Abschied

OStR Elmar Vielsmaier verstorben

 

Einer heimtückischen, heute noch nicht therapierbaren Krankheit ist in der Nacht zum Sonntag, dem

12. Oktober 2008, drei Wochen vor seinem 60. Ge-    

burtstag, unerwartet OStR Elmar Vielsmaier erlegen.

Die Fraunhofer-Schulfamilie trauert um ihren Lehrer und Kollegen, der seit 1979 am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium die Fächer Englisch und Geografie un-terrichtete. Sowohl bei seinen Schülern als auch im Kollegium war der gebürtige Straubinger beliebt und geschätzt nicht nur wegen seiner fachlichen Kenntnisse, sondern auch wegen seiner Kameradschaftlichkeit, seiner sprichwörtlichen Ruhe und Gelassenheit und seines trockenen, hintergründigen Humors, wobei er vor allem das Spiel mit Worten liebte.   

 

 

 

Über viele Jahre war er eine wichtige Stütze der Fachschaft Geografie, auch betrat er jeden Morgen zu früher Stunde als Erster den Lehrertrakt, um alle Kopiergeräte bis zum Eintreffen der Kollegen einsatzbereit zu machen. Durchaus kritisch wertend und nicht alles akzeptierend, was der Schule „von oben“ aufgebürdet wurde, aber äußerst pflichtbewusst und engagiert erledigte er stets seine Arbeit, bis ihm seine Krankheit vor ca. elf Monaten die Kräfte raubte und ihn dienstunfähig machte.

 

Die Verbundenheit zu seiner Schule zeigte sich auch in seiner wöchentlichen Teilnahme am Lehrersport, wo er gerne mit seinen Kollegen Fußball spielte, aber ebenso darin, seine beiden großen Hobbys, das Segelfliegen und das Fotografieren, in den Dienst des Fraunhofer-Gymnasiums zu stellen. Es gibt von ihm unzählige Luftaufnahmen von der Schule und dem Schulberg, aber auch von Cham und seiner Umgebung. Die schönsten Bilder stellte er noch am Krankenbett der Fachschaft Kunst zur Verfügung, die damit einen Kalender, illustriert mit phantastischen Flugobjekten der Schülerinnen und Schüler, gestaltet hat. Dessen Fertigstellung konnte Elmar Vielsmaier leider nicht mehr erleben.

 

Seiner Ehefrau, die ebenfalls am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium als Lehrerin tätig ist, und seinen beiden Söhnen wendet sich die herzliche Anteilnahme der gesamten Schulfamilie zu. Dem Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium wird OStR Vielsmaier unvergessen bleiben.

 

 

 



 

StD a. D. Josef Bauer feierte 80. Geburtstag

 

Seinen 80. Geburtstag konnte unser ehemaliger Biologie- und Chemielehrer StD a. D. Josef Bauer, vielen Schülergenerationen als "Bio-Bauer" bekannt, am 6. April 2009 feiern. Von 1958 bis 1991 unterrichtete er an unserer Schule und hält immer noch intensiven Kontakt mit seiner ehemaligen Wirkungsstätte, u.a. auch als Mitglied der Fördervereinigung. Gerne beschäftigt er sich mit seinen Enkeln, besucht seinen großen Freundeskreis und widmet sich nach wie vor seinem Hobby, der Natur, indem er in seinem Garten arbeitet, Imkerei betreibt oder sich im Vogelschutzbund engagiert.

 

Personalratsvorsitzende OStRin Gabriele Vielsmaier und Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt gratulierten dem Jubilar im Namen der Fraunhofer-Schulfamilie, wünschten alles erdenklich Gute für das nächste Lebensjahrzehnt und überreichten einen Geschenkkorb mit allerlei Nahrhaftem.

 

 

Personalratsvorsitzende OStRin Gabriele Vielsmaier und

Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt gratulieren dem Jubilar StD a. D. Josef Bauer (M.)

 

 

 



 

Abiturjahrgang 1984 feierte 25-jähriges Jubiläum

 

 

Die Abiturienten des Jahrgangs 1984

 

 

Wie schon zum zehnten und zum zwanzigsten Jubiläum trafen sich zum 25-jährigen am 23.05.2009 wieder fast 50 ehemalige Abiturienten am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium. Unter Führung von StD Biebl ging es durch das baulich erheblich veränderte Gebäude, welches vor allem durch den Wegfall der ehemaligen Pausenhalle etwas Markantes und uns Gewohntes verloren hat. Dennoch spürten wir die frühere Atmosphäre und viele alte Erinnerungen wurden wach, sei es das Schafkopfen im Kollegstufenzimmer, die Bonn-Fahrt, die eine oder andere „Audienz“ beim „Chef“ Utz (das kann man heute doch offen sagen), die sagenhaften Hurka-Semmeln oder das Mitspielen im Lehrersport-Fußball. Erst durch die Reminiszenz stellt  man fest, dass uns alle das JvFG geprägt hat, auch wenn uns das in den letzten Schuljahren sicher nicht klar war. Ich für meinen Teil blicke mit Respekt und Dankbarkeit auf diese schöne Zeit zurück und möchte hiermit besonders allen meinen ehemaligen Lehrkräften weiter alles Gute wünschen.

 

Richard Hanauer, Dipl.-Ing. Chemietechnik, Abiturjahrgang 1984

 



 

 

Verabschiedungen am Ende des Schuljahres 2008/09

 

 

Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt verabschiedete

Grundschullehrerin Hildegard Braun, StRin Barbara Ludwig,

StRefin Julia Hildebrandt und StRefin Katrin Dobler (v. l.)

 

 

In der letzten Lehrerkonferenz vor den Sommerferien verabschiedete Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt vier Kolleginnen, die das Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium am Ende des Schuljahres verlassen.

 

Grundschullehrerin Hildegard Braun hatte ein Jahr lang in der 5. Jahrgangsstufe Intensivierungsstunden in Englisch und Mathematik gehalten und war als Beraterin an der Gelenkstelle Grundschule/Gymnasium tätig. StRin Barbara Ludwig (Englisch/Französisch) wurde auf eigenen Wunsch in in Heimatnähe, nämlich ans Gymnasium Dießen am Ammersee versetzt. Die beiden Studienreferendarinnen Julia Hildebrandt (Deutsch/Geschichte) und Katrin Dobler (Deutsch/Geschichte/Sozialkunde) kehren an ihre Seminarschulen zurück, um dort ihre Ausbildung abzuschließen.

 

Allen vier Damen ein herzliches Dankeschön für ihr Engagement für unsere Schülerinnen und Schüler sowie alles Gute und viel Erfolg für ihr weiteres Wirken!

 

 

 



 

50 Jahre Abitur - Absolventen des Abiturjahrgangs 1959 trafen sich am Fraunhofer-Gymnasium

 

 

Die Absolventen des Abiturjahrgangs 1959 am 26.9.2009 mit ihrem

ehemaligen Lehrer StD a. D. Helmut Quitterer (vordere Reihe, 4. v. l.)

 

 

Vom 25.9. - 27.9.2009 dauerte das Klassentreffen der Klassen 9A, 9B und 9G des Abiturjahrgangs 1959, das Jahr, in dem Regisseur Bernhard Wicki den weltberühmten Antikriegsfilm "Die Brücke" zum Teil an unserer Schule drehte. Altbürgermeister Leo Hackenspiel und 'Generalsekretär' Hans Wickelmaier hatten die Veranstaltung organisiert und viele waren gekommen, u. a. auch unser ehemaliger Lehrer und Stellvertretender Schulleiter StD a. D. Erich Weiß sowie StD a. D. Helmut Quitterer, der viele Jahre Mitarbeiter in der Schulleitung war und die Fächer Deutsch, Geschichte und Erdkunde unterrichtete.

 

Nach einem "Get together" am Freitagabend im Hotel Randsberger Hof, wobei bereits viele Erinnerungen ausgetauscht wurden und auch der ehemalige Stellvertreter des Schulleiters und Mathematiklehrer StD a. D. Alfons Graßl anwesend war, besuchte man am Samstagvormittag zunächst die Gräber verstorbener Lehrer und Mitschüler am Chamer Friedhof. Anschließend führte OStD Rudolf Reinhardt die Gruppe durch das Schulhaus, die sich sehr erstaunt darüber zeigte, "wie sauber alles beieinander ist und wie schön die Schule nach der Renovierung geworden ist." Nach dem Mittagessen besichtigte man das Kloster Walderbach/Reichenbach, nahm an einem ökomenischen Gottesdienst teil und feierte bis in den späten Abend im Gasthaus am Ödenturm in Chammünster. Mit einem Frühschoppen in der Altenmarkter Klostermühle klang das Treffen aus und man versprach, einander bald ('offiziell' spätestens in drei Jahren) wieder zu sehen.

 



Spende des Abiturjahrgangs 1959 an die Fördervereinigung:

Altbürgermeister Leo Hackenspiel, Vorsitzende Dr. Beate Hrabetz

und Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt (v. l.)



Eine Überraschung gab es ein paar Tage später: Da die Organisatoren des Abiturtreffens von jedem Teilnehmer einen Unkostenbeitrag für Bus, Führung etc. eingesammelt hatte, davon aber eine Summe von 220,- € übrig blieb, spendete die Gruppe das Geld der Fördervereinigung "Freunde des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums", das Vorsitzende Dr. Beate Hrabetz und Schulleiter OStD Rudolf Reinhardt dankbar und mit Freuden aus der Hand von Altbürgermeister Leo Hackenspiel entgegennahmen.


 



 

 

Abiturjahrgang 2000 traf sich zum zehnjährigen Jubiläum

 

Am 10. April 2010 trafen sich knapp 50 Absolventen des Abiturjahrgangs 2000 am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium zu ihrem zehnjährigen Jubiläum. Während der Schulhausführung durch StD Christian Nowotny, Mitarbeiter im Direktorat, zeigten sich doch viele der ehemaligen Schüler von den vielen Veränderungen überrascht, die innerhalb des letzten Jahrzehnts an unserer Schule stattgefunden haben.

 

 

Mitglieder des Abiturjahrgangs 2000 mit StD Christian Nowotny (l.)

 

 

Anschließend traf man sich im Gasthaus Baumgartner in Schorndorf bei einem warmen Buffet zum intensiven Austausch über gemeinsam verbrachte Zeiten an der früheren Schule. Besonders erfreulich war für die Teilnehmer das Wiedersehen mit ihren ehemaligen Lehrern StD a. D. Karlhans Hofinger, OStR Arnold Stauber und StD Josef Vogl.

 

Organisiert hatten das Treffen Martin Fuchs, Carmen Höpfl und Johannes Igl.





 


Abiturjahrgang 1985 traf sich zum 25-jährigen Jubiläum


Am Samstag, dem 3. Juli 2010, statteten 19 Mitglieder des Abiturjahrgangs 1985 ihrer alten Schule einen Besuch ab und wurden von StD Christian Nowotny willkommen geheißen, der den Ehemaligen das renovierte Gebäude sowie die sanierte Sport- und die neu erbaute Kletterhalle zeigte, wobei man von Letzterer besonders beeindruckt war. Am Ende des Zusammentreffens stellten sich die Besucher unter dem Kreisobjekt von Kunsterzieher OStR Anton Scheubeck in der Pausenhalle dem Fotografen zu einem gemeinsamen Foto.




Besucher des Abiturjahrgangs 1985 mit den Organisatoren Thomas Gruber (l.)

und Sabina Hackenspiel vorm. Kräh (5. v. r.) und StD Christian Nowotny (r.)



Anschließend traf man sich mit den restlichen Mitgliedern des Abiturjahrgangs

im Lokal von Klassenkameradin Melanie Rauscher, der Klostermühle, wo noch lange gefeiert und Erinnerungen ausgetauscht wurden.







Verabschiedungen am Ende des Schuljahres 2009/10


Eine Reihe von Kolleginnen und Kollegen wurden am letzten Schultag anlässlich der Abschlussveranstaltung in der Sporthalle von OStD Reinhardt verabschiedet.


Mit Kunsterzieher OStR Anton Scheubeck und Physik-Fachbetreuer StD Werner Bayerlein (M/Ph) verlassen zwei langjährige Lehrer unsere Schule und begeben sich in den Vorruhestand. StRin Andrea Rothfischer (L/Sw) geht in Mutterschutz. Auf eigenen Wunsch versetzen ließen sich StRin Janine Körner (D/G), StRin Monika Reichert (D/K), StRin Susanne Weber (E/F), StR Alexander Kurz (B/C) und StR Robert Karl (D/L). Ihren Zweigschuleinsatz beendeten StRefin Simone Meier-Hauser (B/C), StRefin Xenia Schießl (E/Geo) und StRef Dr. Thomas Scheubeck (B/C), seinen Einsatz als Mobile Reserve beendet LAss Immo Rank (G).


Schulleiter OStD Reinhardt dankte den scheidenden Lehrkräften für ihre Arbeit und wünschte ihnen alles Gute.



OStD Rudolf Reinhardt (l.) verabschiedete StRin Andrea Rothfischer, StRefin Meier-Hauser, StRefin Xenia Schießl, StRef Dr. Thomas Scheubeck, LAss Immo Rank,

StR Alexander Kurz, StRin Janine Körner, StD Werner Bayerlein, StR Robert Karl,

OStR Anton Scheubeck, StRin Monika Reichert und StRin Susanne Weber (v. l.)







Abiturjahrgang 2005 traf sich zum fünfjährigen Jubiläum


Bereits fünf Jahre nach dem Abitur trafen sich ca. 50 Ehemalige des Abiturjahrgangs 2005 zum erstenmal wieder an ihrer alten Schule, ein Zeichen für die Verbundenheit mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium. Unter Federführung von Sandra Fischer war die Veranstaltung zustande gekommen und StD Christian Nowotny führte die Gruppe durch das Haus.


Neu für die Ehemaligen, die ja einen Großteil der Renovierung der Schule noch miterlebt hatten, waren vor allem die sanierte Sporthalle sowie der Neubau von Pausenhalle, Mensa und Kletterhalle. Man zeigte sich sehr beeindruckt davon, wie lichtdurchflutet und modern alles geworden ist, und genoss bei dem herrlichen goldenen Oktoberwetter den Blick über die gesamte Anlage vom Dachgarten des Altbaus aus. Nach weiteren Informationen, z. B.  über die offene Ganztagsschule sowie die Besonderheiten des achtjährigen Gymnasiums, warteten bereits die Fotografen von Foto Rothbauer, denn zur Erinnerung an das Treffen wollte jeder ein Foto mit nach Hause nehmen können.




Mitglieder des Abiturjahrgangs 2005 mit Organisatorin Sandra Fischer (2. vordere Reihe, 3. v. l.) und StD Christian Nowotny (l.) am Haupteingang der Schule



Ein Gottesdienst in St. Josef schloss sich der Schulführung an, danach wurde noch lange in der Wasserwirtschaft über die alten Zeiten geplaudert und man versprach, sich in fünf Jahren wieder am Chamer Schulberg einzufinden.


 



 

 

Abiturjahrgang 1990 traf sich zum 20-jährigen Jubiläum

 

"Ist diese Ausstattung Standard an bayerischen Schulen?", lautete immer wieder die Frage, die ca. 50 Ehemalige am Samstag, dem 23.10.2010, ihrem früheren Lehrer, StD Christian Nowotny, stellten, als er sie durch die Schule führte, an der sie 1990 ihr Abitur bestanden hatten. Man zeigte sich sehr erstaunt und beeindruckt davon, wie sich "das Fraunhofer" nun präsentiert und wie sehr sich der Landkreis Cham als Sachaufwandsträger hier engagiert hat. "Wirklich a scheene Schul", hieß es immer wieder, als man den Blick aus dem Pavillon über die Schullandschaft schweifen ließ oder durch die beleuchteten Korridore, die hell möblierten Klassenzimmer und bestens ausgestatteten Fachräume, das großzügige Sekretariat, das freundlich gestaltete Lehrerzimmer, die umfangreiche Bibliothek, die neue Mensa, die renovierte Sporthalle oder die neu erbaute Kletterhalle schritt.

 

 

Die Ehemaligen des Abiturjahrgangs 1990 stellten sich mit StD Christian Nowotny (l.)

 und den Organisatoren des Treffens, Dr. Thomas Habash (vordere Reihe 2. v. l.)

 und StR Martin Lausser (vorne ganz r.), zu einem Erinnerungsfoto.

 

 

Die alten Zeiten lebten vor allem wieder auf, als sich die Ehemaligen anschließend im Randsberger Hof zum gemütlichen Zusammensein trafen und einander noch lange Erlebnisse aus ihrer gemeinsamen Schulzeit sowie über ihren beruflichen Werdegang bzw. ihre derzeitige berufliche Situation erzählten.

 

Organisiert hatten das Treffen Kinderarzt Dr. Thomas Habash und StR Martin Lausser, der am Fraunhofer-Gymnasium die Fächer Mathematik und Physik unterrichtet. 

 

 

 



 

Abiturjahrgang 1995 traf sich zum 15-jährigen Jubiläum

 

Beeindruckt von den vielen äußeren und inneren Veränderungen an ihrer ehemaligen Schule zeigten sich ca. 25 Mitglieder des Abiturjahrgangs 1995, die sich am Samstag, 6.11.2010, am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium wiedertrafen.

 

 

Die Mitglieder des Abiturjahrgangs 1995 in der Pausenhalle zusammen mit

StD Christian Nowotny (r.) und den Organisatorinnen des Treffens

Barbara Magerl-Huber (2. v. l.) und Kerstin Posel (2. v. r.)

 

 

Bei angenehmen Temperaturen sogar noch im November konnte man den Blick vom Dachgarten im 4. Stock auf die Dächerlandschaft der Schule genießen und (fast) aus der Vogelperspektive die Um- und Anbauten am Gebäude erkennen, bevor StD Christian Nowotny weiter durch das Haus führte und auch Informationen zum 8-jährigen Gymnasium an die Besucher gab.

 

Nach einem Vorabendgottesdienst in St. Jakob, mitgestaltet vom Chor "Lehra und mehra", und dem Gedenken an verstorbene Lehrer und an den Mitschüler Hans-Peter Horak setzte man sich im Gasthaus "Goldener Löwe" am Chamer Marktplatz gemütlich zusammen und hatte einander noch viel zu erzählen. Organisiert hatten das Treffen Barbara Magerl-Huber und Kerstin Posel (geb. Söllner).

 

 



 

 

Vor 50 Jahren Abitur gemacht

Wiedersehen der "1961er" am Fraunhofer-Gymnasium

 

Auch die Sonne lachte, als sich am Samstag, 4.6.2011, der Abiturjahrgang 1961 vor dem eingang des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums zum Foto versammelte. Ein halbes Jahrhundert ist es nun her, dass sie neun Jahre lang die Schulbänke gedrückt hatten unter der Ägide des "Schuuß", des gestrengen Direktors Innozenz Riepl.

 

Viel hat sich geändert in ihrer "Oberrealschule mit Gymnasium" während der vergangenen 50 Jahre: freundliche Klassenzimmer ohne knarzende Stühle sind eingerichtet, reich ausgestattete Fachräume, die großen Lehrerzimmer für über 100 (!) Lehrer, die Sternwarte, der Musikpavillon, die riesige Aula, eine große Mensa, ein imposanter Kletterturm, eine neue Dreifachturnhalle ...

 

Aus der Optik der bescheidenen 50-er Jahre ihrer Schulzeit wurde hier eine optimale Schulwelt geschaffen für die heutigen Schülerjahrgänge, denen die Spitzenleistungen ja nur so zufallen müssen. StD Christian Nowotny führte sachkundig und eloquent durch den wie Fort Knox gesicherten Schulkomplex. Der amtierende Vizelandrat, unser Dankerl Mich und selbst dem goldenen Matura-Jahrgang zugehörig, bestätigte es: Der Landkreis Cham steht voll hinter unserer alten "alma mater"! Im Direktorat erfolgte der Eintrag ins Goldene Buch, dann verließen die Jubilare den "mons doctus".

 

 

Die Vertreter des Abiturjahrgangs 1961 mit StD Christian Nowotny (l.),

der die Ehemaligen durch das renovierte Schulhaus führte

 

 

Zum Mittagessen traf man sich in der "Wasserwirtschaft" am Regenbogen, wo sich weitere Jubilare dazugesellten. Die herumgereichten Themen der Reifeprüfung 1961 in Deutsch, geschrieben exakt am 12. Juni vor 50 Jahren, nötigten Respekt ab und so mancher Jubilar atmete befreit durch, dass diese Prüfung längst bestanden war ...

 

Am Nachmittag spazierten dann die Absolventen längst des Regens und zum Biertor hinaus zum Drehort des Firlms "Die Brücke". Gemeinsam erinnerten sie sich an den 1959  preisgekrönten Antikriegsfilm von Bernhard Wicki, bei dem damals einige Schüler sogar als Statisten mitgewirkt hatten.

 

Dann erläuterte Dr. Bärbel Kleindorfer-Marx die Geschichte des Chamer Armenhauses und erzählte über die Kunstsammlung des SPUR-Museums. StD a. D. Alfons Graßl, der bei diesem Abiturjahrgang seine erste Klasse unterrichtete, stießn nun zu den Jubilaren und konnte beiläufig aus der Überlieferung im Lehrerkollegium interessante Details zu Helmut Sturms Schullaufbahn beisteuern.

 

Um 17.30 Uhr fand sich ein etwas kleinerer Teil in der Spitalkirche zum ökumenischen Gottesdienst ein, der von Diakon Hiebl zusammen mit Irmtraud Macharowsky und Heini Blab gestaltet wurde. Dabei wurde auch der verstorbenen Lehrer und Mitschüler gedacht: 15 Namen aus den drei Klassen 9a, 9b und 9g mussten verlesen werden - schmerzlich vermisst vom Planungsteam Diethelm Göttlicher.

 

Das abschließende Abendessen wurde im festlich eingedeckten Jugendstilzimmer des Rhaner Bräustüberls eingenommen und wieder stießen noch weitere Schulkameraden dazu, so dass insgesamt 29 von ehemals 69 Abiturienten (darunter 17 Abiturientinnen) das Jubiläum gemeinsam begangen haben. Als "Überraschungsgast" war Josef Kohlbeck mit von der Partie, der bis zur mittleren Reife in Cham zur Schule ging und vom Timmendorfer Strand an der Ostsee aus die weiteste Anreise hatte.

 

Heinrich Blab

 



 



Klass 13a des Abschlussjahrgangs 1971 feierte 40-jähriges Abitur

Ehemalige vom neuen Fraunhofer-Gymnasium begeistert


Die Klasse 13a des Abiturjahrgangs 1971 traf sich am Samstag, 16. Juli 2011, zur Feier des 40-jährigen Abiturs in der Schulstadt Cham. Fünfzehn angehende Senioren - die 13a umfasste nur siebehn junge Männer - kamen auf Einladung ihres einstigen Klassensprechers Heio Krämling nach einem Mittagessen in der "Wasserwirtschaft" gut gelaunt an ihre ehemalige Schule auf dem Chamer "mons doctus" und wurden von Studiendirektor Christian Nowotny sehr ausführlich und kurzweilig über die Neuerungen der Traditionsschule informiert.


 

 

Die Abiturienten der 13a des Jahres 1971 in der neuen Pausenhalle

des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums mit StD Christian Nowotny (l.)



Viele kamen aus dem Staunen ob der modernsten Einrichtung in allen Fachbereichen plus die imposante Kletterhalle als Anbau an die Sporthalle nicht mehr heraus. Dass aus dem Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium ein ostbayerisches Vorzeigegymnasium mit modernster Einrichtung geworden ist, freute die Ehemaligen sehr und erfüllte sie mit gewissem Stolz.

Der Ehrenvorsitzende der Fördervereinigung "Freunde des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums" Max Strasser führte seine Klassenkameraden anschließend durch Cham und machte sie mit den Veränderungen in der Kreisstadt vertraut.

Am Abend wurde im Beisein der ehemaligen Lehrer, der Studiendirektoren i. R. Alfons Graßl, Josef Bauer und Erich Weiß im Gasthaus "Ödenturm" das Abiturjubiläum noch gebührend gefeiert und vereinbart, sich in fünf Jahren wieder in Cham zu treffen, wenn vermutlich schon alle im Ruhestand sind.

Max Strasser






Ära Reinhardt am Fraunhofer-Gymnasium ging zu Ende

Vom 1.8.2004 bis 31.7.2011 leitete OStD Rudolf Reinhardt (Fachverbindung: Mathematik und Physik) das Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium. In diesen Jahren wurde an der Schule weiter gebaut und renoviert. 2007 wurden Mensa und neue Pausenhalle ihrer Bestimmung übergeben, 2010 fand die Einweihung von sanierter Sporthalle und neu erbauter Kletterhalle statt. Gerade Letztere lag dem auch sportlich ambitionierten Schulleiter besonders am Herzen. 2009 wurde das Fraunhofer-Gymnasium zur Forscherschule ernannt. Seine letzten größeren Amtshandlungen waren die erfolgreiche Abwicklung des doppelten Abiturjahrgangs im März bzw. im Mai 2011 sowie die Einrichtung der gebundenen Ganztagsklasse für das Schuljahr 2011/12.


OStD Rudolf Reinhardt an seinem Schreibtisch im Direktorat

Die Schulfamilie des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums wünscht OStD Reinhardt alles Gute und viel Erfolg für seine neue Tätigkeit als Leiter des Anton-Bruckner-Gymnasiums in seinem Heimatort Straubing und bedankt sich für alle die geleistete Arbeit und das große Engagement an unserer Schule.






Mitarbeiterin im Direktorat StDin Petra Weindl zur Schulleiterin in Nittenau berufen

StDin Petra Weindl, seit 1980 Lehrerin für Französisch und Sport weiblich am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium, wurde mit Wirkung vom 1. August 2011 zur Schulleiterin am Regental-Gymnasium in Nittenau ernannt. Sie war viele Jahre lang als Fachbetreuerin für Französisch sowie Multiplikatorin für moderne Unterrichtsformen tätig und wurde im August 2006 als Mitarbeiterin in die Schulleitung des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums berufen, wo sie sich insbesondere der Schulentwicklung und der Umsetzung der pädagogischen Zielsetzungen und Wesensmerkmale des achtjährigen Gymnasiums sowie dem Neubau der Kletterhalle widmete. Ebenso begründete sie die Schulpartnerschaft mit dem Collège St Albert in Atakpamé im afrikanischen Togo.

 

StDin Petra Weindl

Die Schulfamilie des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums wünscht StDin Weindl für ihre neue verantwortungsvolle Tätigkeit als Schulleiterin viel Kraft und Erfolg und bedankt sich bei ihr für ihre Arbeit und ihren großen Einsatz in den 30 Jahren ihrer Tätigkeit an unserer Schule.






Das große Wiedersehen
Abiturjahrgang 2002 schwelgt beim Klassentreffen in Erinnerungen

Zehn Jahre, nachdem wir am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium Cham unser Abiturzeugnis überreicht bekommen haben, haben wir uns am 7.7.2012 mit unseren Klassenkameraden an unserer ehemaligen Schule getroffen. Viele freuten sich auf das erste große gemeinsame Wiedersehen nach langer Zeit, so dass rund 70 Ehemalige zum Teil weite Anreisen aus München, Berlin und sogar Bologna in Kauf genommen hatten.



Sektempfang im Pausenhof

Nach einem feierlichen Sektempfang auf dem neu gestalteten Pausenhof begrüßte uns Studiendirektor Christian Nowotny, Mitarbeiter im Direktorat, herzlich. Nachdem der bereits verstorbenen Mitschüler und Lehrer gedacht worden war, zeigte uns Herr Nowotny bei einer sehr interessant gestalteten Führung durch das Haus, was sich Fraunhofer-Gymnasium seit unserem Abschied verändert hat. Der Weg führte von der komplett neu gebauten Pausenhalle über den Musikpavillon und den neuesten Computerraum bis zur Mensa. Sogar in das Lehrerzimmer durften wir einen Blick werfen. So bekamen wir einen Einblick in die vielen Innovationen im Schulgebäude und die moderne Austattung der Klassenräume.

Zum Schluss der Führung zeigte uns Herr Nowotny die renovierte Sporthalle sowie die neue Kletterhalle, die es zu unserer Zeit noch nicht gegeben hatte. Alle waren sehr angetan von den vielen positiven Veränderungen.l

Unser Dank gilt besonders Herrn Nowotny, der sich viel Zeit für uns und unsere Fragen nahm. DANKE!



Die Ehemaligen des Abiturjahrgangs 2002 mit StD Christian Nowotny (l.)
vor dem Haupteingang der Schule


Für den restlichen Teil des Abends ging es schließlich weiter in den Biergarten der Wasserwirtschaft, wo die Schulfreunde bei einem gemütlichen Abendessen in Erinnerungen schwelgten. Sehr zur Freude der Teilnehmer gesellten sich auch einige ehemalige Lehrer dazu.

Nun freuen wir uns schon sehr auf das Wiedersehen in 10 Jahren und hoffen, dass am Fraunhofer-Gymnasium weiter so engagiert gearbeitet wird.

Tanja Brunner (Hauser) und Claudia Popp






Treffen des Abiturjahrgangs 1977 am 19.10.2013





Die Ehemaligen des Abiturjahrgangs 1977 mit StD Christian Nowotny







1964 - 2014: 50 Jahre Abitur



Mitglieder des Abiturjahrgangs 1964 mit StD Christian Nowotny (r.),

der die Gruppe am 21.6.2014 durch das Schulhaus führte.







30 Jahre Abitur - Abi-Jahrgang 1984 trifft sich an der alten Schule


Das Jahr 2014 bietet in mancherlei Hinsicht zahlreiche Festtage. Der Abi-Jahrgang 1984 kann das 30-jährige Jubiläum feiern, viele davon in diesem Jahr auch ihren 50. Geburtstag, einige (darunter auch ich selbst) ihre Silberhochzeit. Zeit für einen kurzen Rückblick.


Was passierte so im Jahre 1984?


Richard von Weizsäcker wird deutscher Bundespräsident. Apple führt den ersten McIntosh-Rechner ein. Überhaupt ist das Thema Computer nur Fachleuten geläufig. Zündapp wird an die Chinesen verkauft. Die Anschnallpflicht tritt in Kraft. Der Waldzustandsbericht bescheinigt der Hälfte der deutschen Wälder, dass sie sichtbare Schäden aufweisen. Im Roman "1984" von George Orwell geht es um die totale Überwachung (hat der nicht später die NSA gegründet?). Katarina Witt gewinnt Gold für die DDR. In Cham entlässt man 20-jährige Abiturienten in die Welt, die nun ihren eigenen Weg gehen.


Ein Großteil dieser Absolventen traf sich am 5. Juli 2014 an alter Stelle zu einer Führung durch StD Christian Nowotny, dem ich an dieser Stelle von uns allen herzlich danken möchte. Sehr gefreut hat uns auch das Kommen der ehemaligen Lehrer wie StD a. D. Alfons Graßl, OStD a. D. Herbert Schneider, StD Franz Rackl, StD a. D. Bernd Witte und später zum gemeinsamen Spanferkelessen in der Klostermühle in Altenmarkt OStD Günter Habel, StD Alfred Holzner und StD Albert Bauer.




Mitglieder des Abiturjahrgangs 1984 mit StD Christian Nowotny (r.)

und weiteren, teils bereits pensionierten Lehrkräften



Viele unserer Lehrer befinden sich mittlerweile schon im Ruhestand, einige sind bereits verstorben und die restlichen sind nur noch wenige Jahre an der Schule. So hoffe ich, dass wir uns alle zusammen in fünf Jahren wieder bei guter Gesundheit treffen, um über die gute, alte Zeit ratschen zu können.


Neuburg/Donau, im Juli 2014

Richard Hanauer







40 Jahre Abitur: Jahrgang 1974 traf sich am Fraunhofer-Gymnasium



Abiturienten des Jahrgangs 1974 ließen sich von StD Christian Nowotny (r.)

am 12.7.2014 das Schulgebäude zeigen und frischten alte Erinnerungen auf.








20 Jahre Abitur: Jahrgang 1994 traf sich wieder



Mitglieder des Abiturjahrgangs 1994 mit StD Christian Nowotny (l.)





Führung in der renovierten Sporthalle



Am 5. Juli 2014 fand das 20-jährige Abiturtreffen des Abschlussjahrgangs 1994 statt. StD Christian Nowotny führte uns mit viel Humor und interessanten Daten und Fakten durch das Schulhaus.


Für viele war unsere ehemalige Schule durch etliche Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen gar nicht mehr wieder zu erkennen. Es war wirklich beeindruckend zu sehen, was sich in den letzten 20 Jahren alles verändert hat: Wir erkundeten ein sehr modernes und äußerst schülerfreundliches Gebäude, was viele Erinnerungen an unsere eigene, schöne Schulzeit am „Fraunhofer“ weckte.


Vielen Dank noch einmal!


Florian Köppel und Uwe Wagner






Back to the roots!

Abiturjahrgang 2006 feierte Zehnjähriges

 

Aufgeregtes Geschnatter durchdringt die heiligen Hallen der Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums an diesem Samstag, dem 10.9.2016, gegen 16 Uhr. Dem Lärmpegel nach könnte es sich um eine Horde Erstklässler an ihrem ersten Schultag handeln, doch ein Blick in die Gruppe der ca. 40 Leute belehrt den Betrachter eines Besseren. Die Besucher sind dem Schulalter wohl schon eine Weile entronnen. Es handelt sich vielmehr um das 10-jährige Abiturtreffen des Abijahrgangs 2006, der sich vom Schulleiter, Oberstudiendirektor Dr. Hubert Balk, höchstpersönlich die Umbaumaßnahmen der letzten 10 Jahre zeigen lässt.


Im Lehrerzimmer – das einige wohl zum ersten Mal in ihrem Leben betreten – führt Dr. Balk in die aktuelle Schulpolitik ein und spricht über das G8, die Ganztagsschule und regionale Besonderheiten.



Ehemalige des Abiturjahrgangs 2006 beim Besuch ihrer alten Schule



Interessiert begutachten wir die neuen Klassenräume der Ganztagsklassen, genießen den großartigen Ausblick von der Dachterrasse und bestaunen die neue Turnhalle mit den Kletterwänden. Wehmütig erinnert man sich an das undichte Sporthallendach und die eigens dafür aufgestellten Wassereimer während der Abiturprüfungen vor 10 Jahren. Das gibt es heute wohl nicht mehr. Unsere alte Schule scheint technisch und pädagogisch auf dem neusten Stand zu sein, ohne die lange Tradition vergessen zu haben.


Nach knapp zwei Stunden nostalgischer Gefühle verabschiedet uns Dr. Balk und entlässt uns in den gemütlichen Teil des Abends. In der Wasserwirtschaft werden alte Geschichten wieder wach und der aktuelle Stand im Leben ausgetauscht. Sogar sechs ehemalige Leistungskurs-Lehrer incl. unserer beiden Oberstufenbetreuer StD Josef Vogl und StD Gerhard Urban gesellen sich dazu. Bis spät in die Nacht sitzen wir noch am Ufer des Regen und es ist fast wie vor mehr als 10 Jahren.


(Dr. med. Hannah Störch, Heidelberg)






                                                                               
OStR a. D. Hans Bergmann +
(29.10.1950 - 11.9.2016)

Leider ging ein Wunsch seiner Kollegen beim        Abschied im Sommer 2013 nicht in Erfüllung: eine lange, gesunde und aktive Pensionszeit. Nach schwerer Krankheit verstarb mit Hans Bergmann am vergangenen Sonntagabend ein Urgestein am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium im Alter von erst 65 Jahren. Die Schulfamilie trauert um einen Kollegen, der seinen Lehrerberuf mit Freude, Beharrlichkeit und großer Kompetenz ausübte und für den seine Schüler stets im Mittelpunkt standen.                                                                                                                                                                                            
                        

1950 in Weiden in der Oberpfalz geboren und aufgewachsen, studierte er nach dem Abitur am Kepler-Gymnasium an der Universität Regensburg die Fächer Biologie und Chemie für das Lehramt an den Gymnasien. Bevor er jedoch den Schuldienst im Herbst 1981 am Fraunhofer-Gymnasium antrat, half der leidenschaftliche Botaniker über ein Jahr beim Aufbau des Botanischen Gartens an der Universität Regensburg mit. Seine exzellenten Kenntnisse auf diesem Fachgebiet und sein gärtnerisches Wissen konnte er später auch bei der Einrichtung und Ausgestaltung des Fraunhofer-Schulgartens sowie in die Entwicklung des Schulgartenunterrichts einbringen.


Hans Bergmann war nämlich mit ganzem Herzen vor allem Lehrer. Viele Schülergenerationen führte er erfolgreich zum Abitur und seine Schüler schätzten ihn nicht nur wegen seines hohen Fachwissens und seines klaren, soliden Unterrichts, sondern auch wegen seiner Geradlinigkeit, seiner kritischen Loyalität gegenüber Obrigkeiten und seines trockenen Humors. Unvergessen sind vielen Ehemaligen sicher die Exkursionen in den Nationalpark Bayerischer Wald, bei denen ihm seine überragende Artenkenntnis zu Hilfe kam, die auch der Fachschaft Biologie eine äußerst wertvolle Stütze war. Seiner Liebe zur Rock-Musik sind die legendären Konzerte der Fraunhofer-Lehrerband mit ihm als Sänger und Gitarrist bei verschiedenen Anlässen zu verdanken, die stets ein begeistertes Publikum fanden.


Auch nach seiner Pensionierung blieb Hans Bergmann „seinem“ Fraunhofer-Gymnasium treu und half, soweit es sein Gesundheitszustand zuließ, immer wieder stundenweise im Fach Biologie aus und auch an schulischen Veranstaltungen nahm er  gerne teil. Seiner Frau Marianne, die am Fraunhofer-Gymnasium das Fach Textverarbeitung unterrichtet, und seinen drei Kindern, alle ehemalige „Fraunhofer“, wendet sich die herzliche Anteilnahme der gesamten Schulfamilie zu. Dem Fraunhofer-Gymnasium wird Hans Bergmann unvergessen bleiben.






20 Jahre Abitur - Abijahrgang 1996 traf sich zum Jubiläum



Die Ehemaligen des Abiturjahrgangs 1996 mit StD Christian Nowotny (r.)


Ein großes Hallo gab es am Nachmittag des 5. November auf dem Pausenhof des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums. Zahlreiche Ehemalige des Abiturjahrgangs 1996 hatten sich hier eingefunden, um der alten Zeiten zu gedenken.


Studiendirektor Christian Nowotny, Mitarbeiter in der Schulleitung und vielen noch aus der Schulzeit gut bekannt, führte die rüstigen Vierziger durch das Schulgebäude. Die positiven baulichen Veränderungen, die komplett umgestalteten und technisch aufgerüsteten Klassen- und Fachräume, zahlreiche Neuerungen wie die Mensa, die Kletterhalle oder das Konzept der gebundenen und offenen Ganztagsklassen beeindruckten die Ehemaligen.


Obwohl die Schule mit dem "Fraunhofer" von damals nicht mehr viel gemeinsam hat, wurden allerhand Erinnerungen geweckt, welche beim gemütlichen Teil in der Pizzeria Caorle zu einem angeregten und kurzweiligen Austausch beitrugen und für genügend Gesprächsstoff sorgten. Bis weit nach Mitternacht saßen die Ehemaligen hier zusammen, um sich über ihren jeweiligen beruflichen Werdegang, ihre Familien und alte Geschichten zu unterhalten.


Seinen Abschluss fand das Wiedersehen dann mit ein paar wenigen Tapferen in der nahen Rock-Disco EASY. Alle waren sich einig, dass dies ein abwechslungsreicher Tag gewesen ist und man sich spätestens in fünf Jahren wieder treffen sollte.


Ein großes Dankeschön ging an Tobias Späth, der sich regelmäßig um die aktuellen Kontaktdaten seiner Mitschüler bemüht und die Jubiläumsfeier organisiert hat.


Ulrike Zitzelsperger (vorm. Bacherl)





40 Jahre Abitur - Kollegiaten des Abijahrgangs 1976 trafen sich wieder



Schulführung der Ehemaligen am 12.11.2016

durch StD Christian Nowotny (r.) bis hinauf zur Sternwarte



Der Organisator des Treffens Wolfgang Stipanitz, einer der damaligen Kollegiaten, hat dazu folgenden Beitrag verfasst:


50 waren wir. 47 konnte ich zum Kollegstufentreffen einladen. Geantwortet haben 22, davon haben 17 zugesagt. Gekommen sind dann 19.


"... Ihre Generation sieht das doch immer so, ..." so sagte einmal ein Lehrgangsteilnehmer zu mir. "Meine Generation? Was meinen Sie damit?" - "Ja, die gleich nach dem Krieg ...!"


So richtig bewusst war uns Schülern diese unsere Lage eigentlich nie, als wir einst an der damaligen Oberrealschule anfingen. Wir waren schon froh, den Prügelstrafen an der damaligen Volksschule entronnen zu sein, und freuten uns auf etwas Neues.


Trotzdem hatte mein Lehrgangsteilnehmer Recht. Unsere anfängliche Schulzeit war noch teilweise geprägt vom Geist der Kriegszeit und auch vom Mangel. Viele unserer Lehrer waren noch kriegsgedient und hatten den Krieg glücklich, aber auch mehr oder weniger traumatisiert (was man heute weiß) überstanden. Die Schule glich mehr einer Kaserne als einem Bildungsinstitut und so fand anfänglich auch der Sport auf dem staubigen Exerzierplatz wie militärischer Drill statt.


Noch heute denke ich bisweilen mit etwas Schaudern an die dunklen und hallenden Gänge, Flure und Kellergeschosse der alten Schule zurück. Wir waren noch die geburtenstarken Jahrgänge, wo der Einzelne nicht so viel zählte. Mädchen gab es nur wenige. Ihr Glück sahen damals nur wenige Eltern in der Bildung, eher in der Bindung.


Trotzdem, die Schule entwickelte sich während unserer Schulzeit beständig fort hin zu einer modernen Einrichtung, an dem sich die meisten von uns wohl fühlten und an der wir wirklich für das Leben gelernt haben. Freilich erkennt man solche Zusammenhänge erst, wenn man einen Ort verlassen hat. Das war dann im Juni 1976, als wir, die ersten Kollegiaten des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums, uns aufmachten in die Welt außerhalb des Landkreises. Damals meinte ich noch, 49 Freunde verloren zu haben. Heute weiß ich, dass wir nur wenige Freunde waren und die meisten von uns nur Schicksalsgefährten für eine kurze Lebensphase.


Nach vierzig Jahren trafen sich einige von uns wieder, um von StD Nowotny, der engagiert und humorvoll durch das Haus führte, zu erfahren, dass die alte Schule hochmodern geworden ist und man fast neidisch auf die derzeitige Lernsituation sein könnte.


Ich wünsche gerade auch deswegen allen Schülerinnen und Schülern des heutigen Fraunhofer-Gymnasiums, dass auch sie eine so freie und glückliche Schulzeit haben mögen, wie ich sie einst hatte.


Wie hatte einmal ein Physiklehrer in der Unterstufe zu mir gesagt: "St., Sie sind so faul, dass man Sie in eine Kanone stopfen und in einen Misthaufen schießen sollte." Ja, das war noch der alte Geist, aber auch gelebte Freiheit. Zudem hatte der Lehrer Recht. Aber weder dieser Satz noch die relative temporäre Faulheit haben mir in meinem späteren Leben geschadet.



 

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