Kinderhilfswerk

Fraunhofer-Kinderhilfswerk "Children for children"

 

Unser schulinternes Kinderhilfswerk wurde im Schuljahr 1995/96 von unserem ehemaligen Sport- und Biologielehrer StD a. D. August Fischer gegründet.

 

Jede/r Schüler/in spendet im Monat – auf freiwilliger Basis – 50 Cent, sodass etwa 500 Euro pro Monat gesammelt werden. Dieses Geld geht an Kinder, die in Not sind, weil sie in Armut leben und größtenteils ohne Familie aufwachsen, ja sogar auf der Straße leben müssen.

 

   

 

Unser Kinderhilfswerk unterstützt vor allem Straßenkinder in La Paz, der Hauptstadt Boliviens. Dort lebt der deutsche Pfarrer Josef Neuenhofer (im Bild inmitten seiner Schützlinge) seit 1992 und hat für diese Kinder das Hilfswerk "Arco Iris" aufgebaut. Das heißt auf Deutsch "Regenbogen", weil diese Farben symbolisch für die Hoffnung stehen, die er den "desechables", den "Wegwerfkindern", geben möchte, die keiner haben will. In der Ein-Millionen-Hauptstadt gibt es schätzungsweise 35 000 Straßenkinder.

 

 

"Der Reichtum unseres Landes sind die Armen", erzählte er vor kurzem bei einem Besuch an unserem Gymnasium den Schülerinnen und Schülern, die die Spenden einsammeln, denn Bolivien ist das ärmste Land Südamerikas. Trotz ihrer Armut sind die Menschen aber sehr gastfreundlich, haben eine tiefe Beziehung zur Natur sowie zu den Kindern und feiern gerne Feste.

 

 

Doch die bittere Armut macht vieles kaputt: Manche Mütter wissen sich nicht mehr zu helfen und setzen ihr Kind aus oder kommen wegen eines geringen Delikts ins Gefängnis und können sich nicht mehr um ihre Kinder kümmern. Diese müssen dann notgedrungen auf der Straße leben und im "Hotel der 1 000 Sterne" – sprich im Freien – schlafen. Arbeit finden sie auch auf der Straße als Schuhputzer, Bonbonverkäufer, Busschaffner, Lastenträger, Autowäscher und Zeitungsverkäufer.

 

 

"Arco Iris" versucht ihnen zu helfen. Das Hilfswerk unterhält sechs Heime, ein Kinderkrankenhaus, es hat ein Berufsbildungsprogramm entwickelt und sorgt dafür, dass sich die Straßenkinder einmal am Tag satt essen können, auch wenn sie keinen Heimplatz haben. 156 Helfer hat Pfarrer Neuenhofer: 11 Psychologen, 30 Sozialarbeiter, Köchinnen, Lehrer, Hausmeister, Zivildienstleistende und Anti-Drogen-Berater.

 

  Unser Kinderhilfswerk hat über die Jahre hinweg an die 50 000 Euro gespendet für Schulmaterial, für medizinische Geräte im Kinderkrankenhaus, für die notdürftige Einrichtung der Heime und anderes mehr. Noch vier andere Schulen sammeln für "Arco Iris", aber unser Kinderhilfswerk hat die längste Tradition und die größte Spenderzahl.

 

 

Bei seinem Besuch 2004 an unserer Schule bedankte sich Padre José, wie ihn seine Straßenkinder liebevoll nennen, mit einem Zitat von Bundespräsident Horst Köhler:"Das Lachen der Kinder ist die Musik der Zukunft!". Und dazu trägt unser Gymnasium sein Scherflein bei!

 

Die Verantwortlichen für das Kinderhilfswerk an unserer Schule sind OStRin Wally Kutscher-Stoiber und StD Josef Vogl.

 

 

 

Vortrag von Pfarrer Neuenhofer und Übergabe der Spende im Jahr 2004

 

 

 

Spendenübergabe am 28.11.2006 anlässlich einer Veranstaltung

zum 10-jährigen Jubiläum des Fraunhofer-Kinderhilfswerks:

OStR Josef Vogl, OStRin Wally Kutscher-Stoiber, OStD Rudolf Reinhardt,

die Schüler Veronika Jablonski und Florian Dirscherl (6b),

Pfarrer Neuenhofer und Hilfswerksgründer StD a. D. August Fischer (v. l.)

 

 

Genauer Bericht zu dieser Veranstaltung mit weiteren Bildern unter Aktuelles / Archiv / 8.12.2006

 

 




Vortrag der Fraunhofer-Abiturientin Ela Jüngst am 21.12.2009

über ihr freiwilliges Jahr in La Paz bei Arco Iris


 

 

 

Besuch von Pfarrer Neuenhofer am 1. Dezember 2010 im Musikpavillon

 

 

 

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